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Zitat von Keyser Soze
Aber dein Statement ist auch recht armseelig, denn es spiegelt im Grunde die vergebliche Suche nach dem rettenden Stohhalm wieder, auf der sich derzeit viele SPD-Politiker befinden! Getreu dem Motto "Wir haben es schlecht gemacht, aber wir reden dem Volk mal ein, dass es die anderen evt. noch schlechter machen könnten.". Und daran glauben angesichts der aktuellen Situation nur noch sehr wenige. Zum Glück.
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Ich habe wohl deutlich begründet, warum ich eine schwarz-gelbe Regierung als nachteilig empfinde. Ich sehe rot-grün als das kleinere Übel an, weil in der Politik die Sachzwänge und Lobbyisten auf allen Seiten eine richtige und vernünftige Politik nahezu unmöglich machen und die Vorstellungen von Union und FDP meinem Gerechtigkeitssinn nicht entsprechen.
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Zitat von Keyser Soze
Eine Bundesregierung mit einem (mutmaßlichem) Schattenkabinett zu vergleichen, was selbst noch nicht regiert hat, ist definitiv sehr viel komplexer;
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Da hast Du Recht.
Es sollte damit nur verdeutlicht werden, daß wechseln nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führt und das hast Du ja auch akzeptiert.
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Zitat von Keyser Soze
...was ja auch völlig richtig ist und nichts mit Arschkriecherei zu tun hat! Oder sind neuerdings alle außenpolitischen Beziehungen (z.b. Frankreich) Arschkriecherei? Oder behauptest du das vielleicht nur, wenn es um die USA geht, weil du die (bzw. deren Staatsoberhaupt) im Moment nicht leiden kannst?!
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Arschkriecherei ist es dann, wenn man seine eigene Meinung nicht sagt, nur um nicht anzuecken. Und genau das haben Angie und die CDU verlangt. Sie haben der Regierung vorgeworfen das Verhältnis zu den USA zu belasten, weil man den Angriff auf den Irak nicht unterstützte und militärische Einsätze der Bundeswehr ausschloß. Hier hätte die CDU wirklichen Schaden angerichtet, wenn sie das Sagen gehabt hätte. Dann hätten wir jetzt ein paar Soldatengräber mehr und könnten uns mit der spannenden Frage beschäftigen, welche Ziele bei uns im Visier von terroristen stehen.
Und ja, ich lehne Bush politisch ab, aber nicht weil ich ihn nicht leiden kann, ich kenne ihn ja nicht mal, sondern weil ich seine Politik für völlig vefehlt halte. Deshalb ist mir kritische Distanz hier lieber als Anbiederung.
Zu einer Freundschaft gehört m.E. daß sich beide Seiten um die Befindlichkeiten und Interessen des anderen bemühen. Daran hat die USA zur Zeit kein Interesse, da geht es um Gefolgschaft.