|
Hallo Leute,
Gegen eine differenzierte Betrachtung, wie von Günter angesprochen, ist mit Sicherheit nichts einzuwenden.
Auch ich persönlich stehe manchen Dingen und Regelungen beim BTTV kritisch gegenüber z.B.
- meine Anfrage, wonach die Ausländerregelung bei Viktoria Wombach zu einem für mich nicht akzeptablen Härtefall führt,
- oder mein Leserbrief im letzten Jahr im Bayern-Tischtennis zu der unterschiedlichen zeitlichen Einführung des 40 mm – Balles.
Ich kann auch gut die Kritik nachvollziehen
- wenn sich jemand bei einer Nominierung und Nichtnominierung benachteiligt fühlt,
- oder sich beschwert, dass es beim VRLT in Ochsenfurt keine Zähltafeln gab,
- oder anderer Meinung zu einzelnen Trainingsmethoden der Verbandstrainer ist,
- oder wenn jemand, wie zu lesen war, die Richtigkeit der Einrichtung des bayernweiten Leistungszentrums in Würzburg bezweifelt (was ich nicht tue, weil dies immer mehr auch in den anderen Bundesländern üblich ist z.B. in Hannover für Niedersachsen und Bayern hier den Anschluss nicht verlieren darf, denn ansonsten kann nur noch der Spieler oder die Spielerin es zu etwas bringen, wenn die Eltern bereit und in der Lage sind, dies entsprechend auch finanziell zu fördern – es steht jedem Kaderspieler, der es zu etwas bringen will das Leistungszentrum offen )
- usw. usw.
Ich meine jedoch, dass es nicht gerechtfertigt ist, Einzelfälle, in denen man durchaus je nach Betrachtungsweise eine unterschiedliche Auffassung vertreten kann, zum Anlass für Pauschalverurteilungen des BTTV zu nehmen, was natürlich noch hier im Forum gefördert wird durch Aussprüche wie „Ich denke auch dass vieles faul läuft im Staate TT-Bayern“ des eigentlich als Administrator zur Neutralität verpflichteten BT-Tobi (ich hoffe, BT-Tobi, Du siehst mir diese persönliche Kritik nach).
Die Fragen von Thomas Hösl könnte ich natürlich beantworten. Wovon ich allerdings absehe, (bis auf die Info, dass ich selbstverständlich auch einen Obulus für das Internat zahle), da dies Sache des BTTV ist, auch mit dem Hinweis, dass ich als Vater einer minderjährigen Kaderspielerin mich an die von mir unterschriebene Verpflichtungserkärung halte, sprich öffentlich keine Internas ausplaudere und schon gar nicht den BTTV "durch den Kakao" ziehe. Ich bin vielmehr trotz immer wieder nicht auszuschließenden Meinungsverschiedenheiten dem BTTV sehr dankbar, denn er tut auch außerhalb des Internatstrainings sehr viel für die TT-Ausbildung meiner Tochter, allein wenn ich die zehn Kaderlehrgänge des BTTV jährlich sehe, die die Eltern, also auch die der Nichtinternatspieler, wirklich nur minimal belasten.
Wie schon von mir dargelegt, sehe ich bei der neuesten BTTV-Rangliste im Jugend-/Schülerbereich keine Bevorzugung der Internatsschüler für gegeben, und darum ging es ja eigentlich bei meinem Beitrag.
Zu Deiner Frage nach der Förderung: Es erscheint doch logisch, wenn ein Spieler eine vom BTTV geschaffene Einrichtung besucht, dass er dann vom BTTV auch besonders gefördert wird (ich meine er ist sogar dazu verpflichtet, denn er übernimmt für die Eltern, wenn die Kinder im Internat sind, die Fürsorgepflicht). Dies ist in Bayern nicht anders wie in den anderen Bundesländern. Das gleiche trifft auch für die Spieler zu, die das DTTB-Internat in Heidelberg besuchen. Die Grenze zur Bevorzugung ist wohl immer fließend und je nach Blickwinkel nicht leicht zu ziehen.
Ergänzung:
Ich glaube es ist nun an der Zeit, dass ich mich wieder etwas zurücknehme. Denn es gibt mir schon zu denken, dass hier allem Anschein nach nun plötzlich die Angriffe auf den BTTV auf meine Person, weil ich als "Positiv-Denker" aufgetreten bin, abgeleitet werden. Dazu habe ich als Nichtfunktionär wirklich keine Lust.
Geändert von Angelina's Vater (23.10.2001 um 11:36 Uhr)
|