Zitat:
|
Zitat von mithardemb
Also ich glaube nicht, daß man den Kampf um die Jugendlichen mit größerer Medienpräsenz gewinnen kann. Nachwuchsprobleme haben im Moment doch fast alle etablierten Sportarten. Das liegt an immer neuen Trendsportarten, viele nicht-sportlichen Freizeitaktivitäten und dem Vorhandensein von Fernseher und Computer im Zimmer der Jugendlichen.
Wenn wir hier von der Nachwuchssorge sprechen schlage ich vor alle Gedankenkonstrukte über Regeländerungen in die Ecke zu legen und aktiv zu werden a la:
- Kooperationsmodelle Schule - Verein
- Engagement bei den Minimeisterschaften
- Veranstaltung von Jedermannturnieren
- Rahmenprogramme rund ums Tischtennis mit den Jugendlichen. (Fahrrad, grillen, Zeltlager)
- Abwechslungsreiches Training mit Einbeziehen von anderen Sportarten
- Ansprechen der Jugendlichen die schon im Verein sind, ob die nicht mal Freunde mitbringen wollen etc.
|
Sicher auch hier gilt der Grundsatz:
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Leider ist es in unserem Verband versäumt worden.
Eine Schule mit Sportprofil konnte keinen Zusammenarbeit bewirken, da die verantwortlichen Funktionäre der Meinung waren, dass die betreffenden Schüler nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Stattdessen gibt es jetzt eine gut funktionierende Kooperation mit einem Leichtathletikverein und einem Fußballverein. Die betreffenden Schüler haben in der Woche 3-4 Stunden zusätzlich Sport.
Die Chance wurde vertan.
Seitens des Verbandes besteht kein Interesse an einer Mädchenliga, so kommt es, dass es in einem Kreis zwar eine Liga gibt, aber nicht im Verband.
Wenn es Mitstreiter gibt, die sich um die Jugendlichen bemühen, dann kommen auch die Jugendlichen wieder.
Ob Regeländerungen hingegen etwas ändern bezweifel ich sehr.