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Zitat von Cheftrainer
Ich bin eigentlich auch ein Verfechter der Meinung, dass ein Jugendlicher solange wie möglich im Jugendbereich spielen sollte (solange Gegner da sind eben!) und danach so hoch wie möglich und sinnvoll im Herrenbereich einsteigen sollte.
Ich widerspreche aber jedem der Behauptet, dass ein Jugendlicher niemals gut werden kann, wenn er auf Kreisebene anfängt und sich dann "hocharbeitet". Einziger Nachteile sehe ich daruín, dass der Nachwuchsspieler dann bei Nachwuchsveranstaltungen auf andere Spielsysteme trifft wie im Herrenbereich. Für viele sind die zusätzlichen Erfahrungen aber sehr hilfreich.
Bestes Beispiel wo es offensichtlich nicht geschadet hat ist der 1. Bundesligaspieler Patrick Baum (Gönnern, Jahrgang 1987).
Er hat als "Zwerg" mit seinem Vater Kreisliga Herren gespielt da in Rheinhessen das Niveau im Jugendbereich nicht ausreichend gewesen wäre. Dennosh hat er es wohl "geschafft". Insofern muss man immer den Einzelfall sehen und dann entscheiden welche Klasse die beste ist. Im Fall Patrick Baum war es damals wohl auch die Kreisliga Herren. Einzig andere Alternative wäre ein Wechsel des Landesverbandes gewesen, dies ist aber bei einem so jungen Alter eventuell nicht unbedingt sinnvoll/nötig gewesen.
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Ich erinnere mich noch gut an Patrick als er Kreisliga Mitte gespielt hat und gegen einen Noppengummiabwehrer aus unserer 2ten Mannschaft chancenlos war. 1 Jahr später hat er mich dann auf der Kreisrangliste 2:1 besiegt und da habe ich auch schon Abwehr mit Material und Verbandsliga gespielt. Im nächsten Jahr hat er in der 2ten Verbandsliga vorne kein Spiel mehr verloren. Kreisliga hat ihm also gut getan obwohl er in diesem Jahr in der Mitte nur knapp ausgeglichen gespielt hat.