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Zitat von Jaskula
Also hoffen wird er wohl nicht auf die große Koalition, denn da wäre er der Juniorpartner unter Merkel. Das gibt er sich nicht.
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Träumen wird er sicher von einer Fortsetzung der rot-grünen Koalition, aber ich glaube ernsthaft rechnen wird er damit nicht. Die Umfragen sind und waren für diese Koalition einfach zu schlecht.
Was bleibt ist rot-rot-grün, große Koalition oder Oposition.
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Zitat von Jaskula
Was das Regieren und den Bundesrat betrifft, so ist meine Meinung, daß die CDU den Druck auf die Regierung permanent erhöht hat, indem immer mehr Forderungen zur Zustimmung erhoben wurden. Die Opposition konnte sich gemütlich zurücklehnen und darauf warten, daß die Regierung CDU-Politik macht. Ansonsten wurde eben abgelehnt. Und je schlechter die Situation wurde, desto besser für die Opposition. Wenn das noch ein Jahr so gegangen wäre, dann wäre die Sympathiewerte für die SPD noch weiter gefallen. Schon deshalb musste Schröder handeln.
Im übrigen werde ich nie verstehen, warum die Regierung bereits CDU-Positionen bei der verabschiedung der gesetzte im Bundestag berücksichtigt hat, um dann im Bundesrat weitere Nachbesserungsforderungen zu erhalten.
Ich wäre stattdessen mit meiner eigenen Position reingegangeen, auch damit die Öffentlichkeit sieht, was ich eigentlich will und hätte die Kompromisse erst im Vermittlungsausschuß gemacht.
So bleibt der ganze Unmut, der durch unklare Gesetze entsteht allein an der SPD hängen, obwohl die Union einen großen Beitrag dazu geleistet hat.
Taktisch unklug von der SPD würde ich sagen.
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Richtig clever agieren beide Parteien nicht. Der Imageschaden des Berufspolitikers ist immens. Im Moment dürfte der größte Teil der Bevölkerung bezweifeln, daß zu ihrem Wohle regiert wird.