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AW: Unten ist's am schwersten?
Hallo,
was heißt hier eigentlich "nur" Kreisliga? Selbst in der Kreisklasse gibt es sehr gute Spieler. In unteren Klassen gibt es auch nicht nur Noppen und Antis. Ich verstehe den Punkt, ich spiele auch lieber ein Match "gutes" Tischtennis gegen einen Angreifer mit schönen Ballwechseln und flottem Schlagabtausch. Aber man muß sich genauso gegen einen Noppen- oder Antispieler durchsetzen, auch wenn das nicht soviel Spaß macht und es nicht so schön aussieht. Aber mal eine andere Überlegung: Ich bin 30 Jahre und hoffe mein Angriffsspiel so lange wie möglich durchziehen zu können. Aber die Wehwehchen fangen schon so langsam an und, Gott bewahre, irgendwann ist man vielleicht nicht mehr schnell genug und da bleibt einem nichts anderes mehr übrig als selbst zum "krummen Hund" zu werden. Das beste Rezept um gegen Noppen und Antis zu bestehen ist diese Beläge einfach mal selbst zu spielen und die Möglichkeiten dieser Beläge am eigenen Leibe auszuprobieren. Wenn du keine starken Trainingspartner im Verein hast, dann mußt du dir eben einen Verein suchen wo du diese findest. Gibt aber auch eine andere Möglichkeit. Irgendeine Stärke hat jeder Spieler, auch die vermeintlich schwächeren. Suche diese Stärken und benutze diese für Übungen, die du dann gut absolvieren kannst und die dich dann auch weiterbringen. Mache ich sehr oft, denn gute Trainingspartner habe ich auch seltenst. Die vermeintlich schwächeren sind froh, daß ein besserer mit ihnen spielt und du gibts allen ein gutes Beispiel. Oft sind die besseren nämlich eine Gruppe für sich und spielen nicht mit den "Schlechteren". Nur wie sollen diese denn besser werden? Und eines sollte man auch bedenken: Es gibt genügend Verbandsligaspieler, die würden gegen so manchen Kreisklasse oder Kreisligaspieler untergehen, einfach weil diese das "schrohe" Tischtennis nicht mehr gewöhnt sind.
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