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Hülser,
So schön das wäre, aber eine zahlenmässige Begrenzung auf Grund der Nationalität geht nun mal nicht (eine Konsequenz aus dem Bosman Urteil).
Das Problem ist vielschichtiger:
1. Die Jungen Spieler sind nicht mehr bereit alles auf das Ziel Fussballprofi abzustellen. (Siehe auch die Aussagen von Geyer zu diesem Thema) Des weiteren wenn ein Jugendlicher talentiert ist kreuzt er mit 1 Spielerberater und 2 Anwälten beim jeweiligen Verein auf um die Verträge auszuhandeln und zwar mit Beträgen wie vor 20 Jahren Nationalspieler.
2. Die BL-Vereine, die Talente "auf Halde" legen um sie vieleicht irgendwann mit Gewinn zu verkaufen oder um zu verhindern, daß die Konkurrenz sie bekommt. (Beispiel Zepek in Leverkusen oder Bugri in Dortmund)
3. Die Spielerberater. In diesem erlauchten Kreis gibt es schwarze Schafe, die nur ihren Geldbeutel im Gesichtsfeld haben. Da Spielerberater nur bei einem Vereinswechsel fett kassieren können, werden Talente zu früh an Großvereine vermittelt wo sie keine Chance zum Einsatz haben.
Ich sehe nicht das Problem, daß DIE AUSLÄNDER den Talenten den Platz wegnehmen, wenn man von Leuten spricht die in Ihrer Mannschaft Stammspieler sind. Das Problem sind eher die niederklassigen Ausländer, die hauptsächlich Bankdrücker sind und den Talenten zunächst den Weg von der Tribüne auf die Bank verbauen.
Von einem Elber, Pizzaro, Rosicky, Lucio.... kann jeder Gegner nur lernen.
Hoffen wir, daß der Weg, den Köln und Stuttgart (gezwungenermassen) gehen letztendlich von Erfolg gekrönt sein wird.
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