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Ich tue mich schwer, einen Kreislaufkollaps als Sportunfall im Sinne der Regeln zu sehen. Die Regeln lassen nur eine Auslegung zu, die kleinere Verletzungen behandelt, keine lebensgefährlichen Situationen.
Ich würde die hier enststandene Spielverzögerung als höhere Gewalt ansehen. Wenn ein Zuschauer umgekippt wäre, wäre das ja auch kein Sportunfall gewesen, sondern höhrere Gewalt. Auch da wären wahrscheinlich erstmal alle Spiele abgebrochen worden, bis Sachlage gejklärt gewesen wäre.
Bei einem Sportunfall wäre der verunfallte versorgt worden, die anderen Spiele wären weitergegangen. Das war in dieser Extremsituation nicht möglich.
Nach den weitergehenden Erläuterungen würde ich eine Wiederholung befürworten und als die am ehesten den Regeln entsprechende Lösung ansehen.
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