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@Jaskula
Ich finde es nett, wenn du mich der Taubheit und Blindheit bezichtigst.
Auf ein solches Niveau habe ich mich noch niemals begeben und werde es wegen dir auch nicht tun.
Deine Ausführungen zeigen, wie wenig offen und gleichzeitig wie wenig realitätsnah bei euch viele zu sein scheinen, sonst hätten nicht ganze Kreistage über 11 oder 21 Punkte abstimmen können.
Wenn der Weltverband diese regelung getroffen hat, macht eine Abstimmung im Kreis wenig Sinn.
Vor allem macht sie deshalb wenig Sinn, weil man sich nicht der Geduldsprobe unterzieht, mal ein wenig abzuwarten, wie es denn ist, bis 11 zu spielen.
Viele waren ja dagegen, die meisten wenigstens skeptisch.
Nun ist dies anders, jedenfalls in der region, in der ich spiele und auch sonst ein ganz klein wenig aktiv bin.
Übrigens ist mir gestern tatsächlich der erste (Verbandsliga)spieler begegnet, der meinte, bis 11 zu spielen, das sei ganz schön stressig und (er lächelte dabei, wissend, dass dies nicht ernst verstanden werden könne) wir sollten doch künftig wieder bis 21 spielen.
Es wäre schön, wenn ihr zu den Realitäten zurückfändet, und die stehen nun mal in Verbindung mit der Zahl 11, und dies finde ich, nachdem ich mir da zunächst keineswegs sicher war, nun ganz uneingeschränkt gut.
Zu den Fehlmeldungen, die hier verbreitet werden, eine klare Korrektur.
Jeder Verein (und nicht nur die Gliederungen des Verbandes) kann selbstverständlich zu einem Verbandstag einen Antrag stellen, denn er ist Mitglied des Verbandes. Während eines Verbandstages kann natürlich niemand einen Antrag stellen, denn dann sind die Fristen längst verstrichen, es sei denn, es handele sich um einen Dringlichkeitsantrag. Wie damit umzugehen ist und wann ein solcher zulässig ist, das regelt die jeweilige Satzung.
Ein Verbandstag ist ganz gewiss (sicher nicht nur im WTTV) eine öffentliche Veranstaltung. Wegen der Größe der Mitgliederzahl (in den großen Verbänden, nicht in Bremen oder Hamburg z. B.) gibt es natürlich ein Delegiertensystem, und nur ein Delegierter hat Rederecht. Anwesend sein darf aber jedermann und ist manchmal auch die Presse.
Wer von basisdemokratischen Formen träumt und schwadroniert, der wünscht sich Tischtennis so klein, wie es zum Glück nicht ist.
Und genau hier setzt eure zutreffende Kritik zu Recht an.
Man darf solch gravierende Regeländerungen nicht so schnell beschließen. Wenn dies aber dennoch geschehen ist, dann kann man nur folgen, sonst machten wir uns viel lächerlicher als die Kritiker hier und anderswo uns jetzt sehen.
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