Zitat:
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Zitat von Keyser Soze
Erklärung:
Zwar ist die persönliche Gesundheitsprämie der Union für den Generaldirektor und für die Putzfrau gleich hoch, denn beider Gesundheit ist gleich viel wert. Aber: Der Generaldirektor zahlt in unserem Modell über seine Steuern wesentlich mehr für die Krankenversicherung als die Putzfrau. Denn die Gesundheitskosten von Kindern werden über Steuermittel finanziert. D.h.: Hohe Einkommen tragen viel, niedrigere Einkommen weniger dazu bei.
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Erklär mir mal bitte, was ich da falsch verstehe:
Zur Zeit gibt es Steuer-Einnahmen in bestimmter Höhe - diese sollen für alle gesenkt werden, was sich für die großen Einkommen stärker auswirkt als für die kleinen.
Zur Zeit gibt es bestimmte Krankenkassen-Beiträge - hier soll keiner mehr zahlen als zuvor.
Die Beiträge für Kinder und für solche Leute, die die Pauschale nicht selbst bezahlen können, werden aus Steuern zubezahlt.
Wenn nun also Dein Generaldirektor im Gegensatz zu heute viel mehr zum Gesundheitswesen beiträgt als zuvor, obwohl er deutlich weniger Steuern zahlt als heute, dann fehlt sein Beitrag an anderer Stelle.
Der von Union und FDP in letzter Zeit auch im TV gern vorgetragene Einwand würde doch nur Sinn machen, wenn der Beitrag zur KV den der Generaldirektor über Steuern leistet zusätzlich wäre. Ansonsten ist es doch eine Milchmädchen-Rechnung, bei der wieder die Kleinen sich selbst ihre Unterstützung einzahlen. Zum Beispiel über die Pendlerpauschale, gekürztes oder gestrichenes Kindergeld, PKW-Maut etc. .