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Zitat von Fozzi
Warum man die Sozialsysteme also nicht mit Pauschalen und den "solidarischen Ausgleich" nicht prinzipiel über Steuern (die Steuersätze müßten dann natürlich weiter auseinander gehen) wie eben das uns jetzt bekannte Stufenmodell machen kann, will mir nicht einleuchten.
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Ganz einfach, weil von denjenigen, die dann noch mehr Steuern zahlen müssten sich dann noch mehr dem entziehen würden.
Minipauschalen abdrücken, volle Leistung erhalten und den größten Teil der Kohle anderswo in Sicherheit zu bringen ist jetzt schon sehr angesagt.
Bei den Sozialsystemen ist das nicht ganz so einfach.
Und was spricht dagegen, daß derjenige der mehr leisten kann auch mehr beiträgt ?
Was immer übersehen wird, ist, daß auch die kleinen Steuerzahler in Deutschland dem großen Industrieboß überhaupt erst die Möglichkeit gegeben habnen, das zu werden, was er ist. Er hat die komplette Infrastruktur zur Verfügung inklusive der Ausbildung, die es ihm ermöglicht, heute so viel Kohle zu machen. Da sollte es selbstverständlich sein, daß man seinen Teil auch wieder beisteuert. Leider ist das heute nicht mehr sehr gefargt.
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Zitat von Fozzi
Hierzu ist ein Mann mit den Vorkenntnissen eines Kirchhof's genau der richtige. Mit seiner Erfahrung an Uni, Wirtschaft und Verfassungsgericht weiß er doch genau, wo die Probleme liegen und welche Visionen wir brauchen, um das ganze Land voranzubringen.
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Ich habe den herrn gesehen, als er sich mit Eichel geprügelt hat.
Ich kann Deine Begeisterung nicht verstehen. Er wirkte in diesem Duell schlecht vorbereitet, teilweise inkompetent, da seine Vorschläge geltendem Recht widersprachen und dazu auch noch ziemlich überheblich.
Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts neigen im Allgemeinen nicht unbedingt zur Bescheidenheit und zeichnen sich meist auch nicht durch besonders viel Bodenständigkeit aus.