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Zitat von Jaskula
Du vermischst zwei Dinge.
Daß die Streichung von "Ausnahme-Tatbeständen" dazu führt, daß die tatsächlich bezahlten Steuern auch den vorgesehenen entsprechen ist klar. Diesen Effekt hab' ich nie bestritten. Ich gehe allerdings davon aus, daß die Besserverdienenden dennoch Vorteile hätten.
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So so, jetzt vermische ich etwas. Immerhin besser als die Äußerungen in deinem Beitrag 137, aber so ganz bin ich noch nicht zufrieden. Hier noch mal deine Aussage aus Beitrag 137 :
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Bezieher hoher Einkommen zahlen künftig weniger Steuern, nicht mehr
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Mit der folgenden Aussage geht dagegen die CDU auf Wählerfang, bzw Rechenbeispiele finden sich in diversen Zeitschriften:
Für höhere Einkommen soll gelten:
Nominalsteuer 2005 - Abschreibungsmöglichkeiten < Nominalsteuer nach der Steuerreform.
Klingt fast so, als gäbs außer mir noch ein paar "Verwechsler".
Ob das ganze so kommt oder nicht, ist freilich eine ganz andere Frage.
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Zitat von Jaskula
Sicher ist aber, daß sie in jedem Fall nicht mehr bezahlen und somit auch kein zusätzlicher Beitrag zur KV entsteht, wie uns das Argument von Union / FDP glauben machen will.
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So so, das ist also sicher. Darf ich fragen womit du diese Sicherheit begründest?
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Zitat von Jaskula
Daß ein Teil ihrer Steuern nun in die KV fließt statt woanders hin im Bundeshaushalt macht die Kopfpauschale nicht solidarisch. Ich weiß nicht, ob Dir dieser Widerspruch nicht auffällt oder ob Du ihn nicht sehen willst.
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Bisher fließen von Geschäftsführer, Beamten und vielen Leuten die über der Pflichtversicherungsgrenze verdienen keinerlei Beiträge und keine Einkommensteuer in die gesetziche KV die den Sozialausgleich finanziert. In Zukunft soll ein Teil der Einkommensteuer für die gesetzliche KV verwendet werden. D.h. jeder Berufstätige zahlt ein. Das wäre schon ein wenig sozialer als bisher.
In dieser Aussage an sich ist noch kein Widerspruch. Es darf aber natürlich Zweifel angemeldet werden, ob das alles wirklich so umgesetzt wird. Ich habe große Bedenken, daß die Politiker das Steuerungsintrument Abschreibungen vollkommen aus den Fingern lassen können. Nun ja, nach der aktuellen Wahlprognose können wir das wohl bald besser beurteilen.