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Alt 11.09.2005, 01:15
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TSG olé
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AW: Herren FTTB-Liga 2005/2006

Zitat:
Zitat von Kaled
NTV schlägt Vahr mit 9:3!!!!
Für Vahr punkteten 1x Klotz gegen Guzmann im 5. Satz in der Verlängerung, 1x Rohn gegen Rudolf und ein Doppel. Vahr spielte allerdings ohne Bitzer und Ortwich, daher gab es nur schwache Gegenwehr.
FTTB-Liga: NTV bezwingt TuS Vahr mit 9:3

Neurönnebeck holt den selbsternannten Titelanwärter TuS Vahr in die Realität zurück!

Mit nicht gerade geringen Erwartungen gingen die Vahraonen in das erste Spiel der Saison beim Meisterschaftsfavoriten aus dem hohen Bremer Norden. Zwar trat man ohne den verletzten Bitzer (Bänderriss) und den verhinderten Ortwich an, jedoch wollte man einen oder vielleicht sogar zwei Punkte aus fremder Halle stehlen. Die Gastgeber waren mit einem 9:4 Sieg gegen Woltmershausen in die Saison gestartet und wollten an ihre guten Leistungen des letzten Wochenendes anknüpfen.

Jakob Guzmann und Joachim Wedel hatten nicht viel Mühe, das Doppel 2 der Gäste Franke/Baranowski in drei – wenn auch knappen Sätzen – zu schlagen. Martin Klotz und Daniel Abraha taten sich gegen die Kombination Meiners/Schramm sehr schwer und verloren nach einem eher schwachen Spiel mit 1:3. Im Anschluss konnten Jan-Henrik Horstmann und Michael Rohn die Paarung Jochim/Rudolf mit 3:1(?) bezwingen und sorgten so für den ersten Punkt der Vahraonen.
Im ersten Einzel hatte der „Youngster“ Jakob Guzmann zu Beginn einige Probleme mit dem unangenehmen Spiel von „Oldie“ Jens Franke, steigerte sich jedoch im Laufe des Matches und konnte sich am Ende verdient mit 3:1 durchsetzen. Auch Wolfgang Meiners machte dem „jungen Wilden“ Martin Klotz mit seinem taktisch raffiniertem Spiel das Leben schwer und konnte durch sein gutes Spiel mit drei knappen Satzausgängen einen weiteren Punkt für den NTV beisteuern. Neuer Spielstand war nun 4:1 aus Sicht der Gastgeber.
Im mittleren Paarkreuz sprang für Horstmann trotz großen Einsatzes nicht mehr als ein 1:3 (?) gegen den sicheren Joachim Wedel heraus und auch der 12-jährige David Baranowski konnte bei seinem Debüt in der FTTB-Liga nur phasenweise dem guten Abwehrspiel von André Schramm Paroli bieten und verlor mit 0:3 (?).
Beim Stand von 1:6 musste nun ein Sieg für die Vahraonen her, um den Anschluss nicht total zu verlieren. Daniel Abraha erspielte sich auch recht souverän eine 2:0 Satzführung gegen Sergej Jochim, doch dann steigerte dieser sich und gewann die beiden nächsten Durchgänge in der Verlängerung. Im fünften Satz hatte er die besser Nerven gegenüber des bereits nervös gewordenen Vahrers und krönte seine kämpferische Leistung mit dem Sieg zum 7:1. Zwar gelang es Michael Rohn mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Eugen Rudolf sein Team auf 2:7 heranzuführen, doch es sah schlecht aus für die Vahraonen, die sich vor diesem Spiel so viel vorgenommen hatten.
Das Match der beiden Einser Guzmann und Klotz wurde zu einem spannenden 5-Satz Krimi. Nachdem Guzmann sich eine 2:1-Satzführung herausspielen konnte, kämpfte sich Klotz in den entscheiden Satz und erspielte sich dort eine 9:4 und 10:6 Führung. Jakob behielt jedoch die Nerven und kämpfe sich Punkt um Punkt bis auf 10:10 wieder heran. Doch nun besann sich auch Martin wieder und spielte aggressiv auf, was ihm die Punkte 11 und 12 in diesem Satz und somit den Sieg bescherte.
Jens Franke gelang es nicht, den kurzfristigen Hoffnungsschimmer der Vahraonen am Glühen zu erhalten, denn er verlor gegen Meiners mit 1:3, wo bei er ein gutes Spiel zeigte und es auch anders herum hätte ausgehen können. Im letzten Spiel des Tages präsentierte sich David Baranowski erneut gut, dennoch reichte es nicht um den glänzend aufgelegten Wedel zu schlagen und somit die Niederlage abzuwenden.
Das klare Spielergebnis von 9:3 spiegelte den Spielverlauf nicht ganz wieder, aber der Sieg der Gastgeber war zu keinem Zeitpunkt der Begegnung wirklich in Gefahr.
Als Fazit bleibt für den NTV die Bestätigung der guten Leistungen der gesamten Mannschaft und die positive Erkenntnis, höchstwahrscheinlich einen Gegner weniger im Kampf um die Meisterschaft zu haben. Für den TuS Vahr hingegen bedeutet diese ernüchternde Niederlage eine zügige Rückkehr aus den zuvor gehegten Titelträumen, aber auch die Gewissheit in den nächsten Spielen einen Gang hochschalten zu müssen, um die „Spielerknappheit“ kompensieren zu können sowie die Konkurrenten um die weiteren vorderen Plätze bezwingen zu können.

Mfg smile
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