Habe den letzten Satz nicht mehr gesehen, da ich 1. am Montagmorgen arbeiten musste und 2. das Spiel mit dem 3. Satz praktisch entschieden war.
Das wichtigste aus dem Agassi-Interview war wohl die Aussage bezüglich der Marschroute im Spiel. Konkret sagt er ja, dass man gegen Federer mit keiner fixen taktischen Masche durchkommen kann, egal wie gut man sie spielt, da das früher oder später durchkreuzt wird (wohl eher früher, offenbar häufig wenn die wichtigen Punkte gespielt werden).
Das heisst de facto, dass man, um das Spiel überhaupt in den Griff bekommen zu können, ebenso flexibel auf die jeweils neuen Problemstellungen reagieren können muss (z.B. was machen, wenn von der vermeintlich schwachen RH keine Slice mehr diagonal zurückkommen sondern plötzlich hart geschlagene Bälle den Weg zur Vorhandecke finden wie beim Punkt zum 3:1 im Tie Break, oder war's 4:1?). Das stellt schon sehr hohe Ansprüche an einen möglichen Herausforderer.
Würde gern taktisch und von den spielerischen Mitteln her so flexibel TT spielen können...