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Zitat von Bow
Vorstellen kann man es sich auch schwer. Man sollte es zumindest trocken probieren.
Das Thema hatten wir auch schon mal: Wenn man den Unterarm und Handfläche flach auf den Tisch legt und dann mal die maximale Auslenkung des Handtellers nach li und re ausmisst, kommt man auf runde 60°-65°. Das ist der Zustand der VH beim Neutralgriff.
Greift man jetzt einen VH-Griff, ist das Blatt stärker geschlossen.
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So weit alles klar.
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Zitat von Bow
Das kann/muss man ausgleichen, indem man die Hand nach oben etwas abknickt, also Handrücken Richtung Schulter. Jetzt ist das Handgelenk an sich zwar annähernd fixiert (Kontrollgewinn), aber die Drehung des Unterarms übernimmt jetzt diese Aufgabe (Pronation + Supination+ HG wieder geradeklappen). Diese Auslenkungsamplitude ist wesentlich größer als die des Handgelenks alleine vorher.
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Entschuldige, aber ich verstehe das nicht und von dem was ich verstehe, kapiere ich die Logik nicht.
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Zitat von Bow
Dazu kommen noch die Vorteile, dass man mit Druckpunkten arbeiten kann und unabhängiger von der Körperstellung zum Tisch Longlinebälle oder Inside-outs spielen kann, was vom Gegner demnach schwerer zu antizipieren ist.
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Das halte ich für falsch. Zum einen habe ich auch beim Neutralgriff Druckpunkte und zweitens erleichtert ein vom Neutralgriff abweichender Griff
entweder diagonale
oder parallele Bälle unabhängig von der Stellung.
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Zitat von Bow
Bei der RH ist es ähnlich, aber weniger deutlich. Schon bei der normalen RH in Neutralgriffhaltung dreht man das Handgelenk so weit es geht ein, um einen größeren Vorspannungsweg zu erreichen. Nutzt man jetzt den RH-Griff, kann man die Auslenkung jetzt hauptsächlich aus der Auf- und Abbewegung des HG bekommen als aus der seitlichen Auslenkung (da das Blatt von vornherein stärker geschlossen ist). Und dieser Weg ist deutlich größer.
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Tut mir Leid, der Sinn erschließt sich mir hier nicht. Weiterhin bin ich der Meinung, dass VH- und RH-Griff die gleichen Auswirkungen nur mit entgegengesetzten Vorzeichen besitzen.