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Alt 20.09.2005, 08:46
Petar Petar ist offline
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AW: Butterfly Cofferlait ... korekter aufbau?

Zitat:
Zitat von Weltklasse
Habe mir nochmal die englische Beschreibung vom Hersteller durchgelesen. Es handelt sich nicht um ein Montagsprodukt und ist vom Hersteller ausdrücklich gewollt. Jetzt habe ich es anscheinend verstanden. Eddy hat die Stirnseite des Holzes nicht von oben fotografiert sondern von der Seite . Somit ist das Blatt nicht in rechte und linke Seite durch unterschiedliche Kernschichten geteilt sondern in obere und untere Hälfte des Blattes bzw Kopfbereich und Herzbereich.

Naja, Kaipys Aussage hat mich auch ein wenig verwirrt, da er ja nur von einem 3ply wood gesprochen hat. Beim Cofferlait hadelt es sich also sowohl um ein 5+2 Holz in der Griff- und Herzzone als auch um ein 3+2 Holz in der Schlägerkopfzone. Das Holz entpricht mit Sicherheit den ITTF-Regeln da Butterfly sicherlich ein unzulässiges Holz nicht herstellen würde.

Allerdings verstehe ich dann die Regel der ITTF zum Schlägerholz nicht.:confused: Aber die habe ich anscheinend auch nicht richtig bei der Wabenstruktur von Nimatsu verstanden

ITTF-Regeln A 4.5:

"Das Blatt selbst, jede Schicht innerhalb des Blattes und jede Belag- oder Klebstoffschicht auf einer zum Schlagen des Balles benutzten Seite müssen durchlaufend und von gleicher Dicke sein."

Nun sind wir doch wieder bei der Frage ob der Aufbau korrekt bzw zulässig ist:confused: :confused:


Kann es sein das es neue Regeln gibt wo die Bedingung , das die Schichten durchlaufend sein müssen aufgehoben wurden??? Alllerdings gibt es das Cofferlait nun auch schon mindestens 4 Jahre. Hat hier die ITTF gepennt???

Oder ist es noch keinem Schiedsrichter aufgefallen das das Holz nicht den Regeln entspricht und somit gar nicht eingesetzt werden darf??? Warum gibt es das Holz nur in den USA??? Fragen über Fragen

@ Eddy

Wenn du das Holz der Länge nach vermißt dann überprüfe mal bitte wieviel cm es ein dreischichtigen Kern hat und wieviel cm der Kern einschichtig ist. ( Bsp
Gesamtlänge des Holzes 26 cm , davon 11cm dreischichtiger Kern und 15 cm einschichtiger Kern)

Eine Frage: was entspricht hier an dem Holz nicht den Regeln?

Mit Schlägerblatt ist die Spielfläche des Holzes gedacht die man mit einem Belag belegt. So wie man es optisch feststellen konnte - ist hier alles ok. Wieviel Schichten in Griffbereich sind - hat keine weitere Bedeutung. Wobei die Fläche um 2-3 cm über dem Griff auch dazu zählt. Ab da sind es wie auch bei o.g. Holz alle Furniere gleich stark.
Bei den Regeln hat man sich absichern wollen, dass die Spielfläche das Holzes (wie Belags auch) gleichmässig ist.
So, dass der Ball über gesammte Spielfläche einen gleichmässigen Absprung aufweisst. Nicht mehr und nicht weniger...

Also, das Holz ist kein Montagsprodukt, es hat einen Grund, dass fünf Holzschichten in drei Holzschichten übergehen und es ist regelkonform. Das ganze hat mit Elastizität zu tun und nicht mit schlechter Arbeit oder verbotenen Mitteln.

Gruss

Petar
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