Ich bin der Meinung, daß das "Trainerdasein" schon ein Managerjob ist, bei dem es nicht nur um das Absolvieren von einem Training geht.
Ich bin als Trainer sicher zum einen DIE Bezugsperson für 2 Stunden und - schau ich meine Tätigkeit genauer an - bin ich dann auch mal der Taxifahrer, der Materialwart, der Jugendvertreter im Verein, der Helfer in Lebenslagen, der Erzieher, der Schiedsrichter usw.
Ich kann in einem Verein nicht alles übernehmen, deshalb ist es (als Manager) wichtig, auch zu delegieren und dies auch richtig zu tun. Zum anderen sehe ich die Erziehung der Kinder zur Selbständigkeit als sehr wichtig an. Es geht ja (so Handbuch Trainingslehre) nicht nur um die sportliche Entwicklung sondern um die Entwicklung der GESAMTPERSÖNLICHKEIT des Kindes.
Das man in diesem Zusammenhang von erwachsenen Vereinskollegen manchmal-oft hängengelassen wird, ist schade. Darüber sollte diskutiert werden.
Gruß, Gerhard