Zitat:
|
Zitat von Weltklasse
zu1. Ich denke das bei der Auslenkung des Blattes der Einfluss der Biegefestigkeit eines Holzes hier höher ist.
|
Biegefestigkeit kannst du aber nur auf gesamte eher massive Bereiche des Holzes beziehen, in einem lokalen Bereich wird es immer zu Dehnungen oder Stauchungen kommen. Biegestigkeit ist m.E. nur ein zusammengesetzter Wert, der mehrere physikalische Grundelemente wie Zugkraft, Stauchkraft und Scherkraft zusammenfasst.
Du brauchst um Biegekräfte zu bestimmen, immer auch ein Bezugsystem wie zBsp Ausmaße der Testobjekts und Aufbau der Testsystems, so dass diese Werte reproduzierbar sind. Zug und Druckkräfte , Scherkräfte sowie Kompression, sind elementare Kräfte, welche unabhängig vom Messaufbau gültigbleiben und während eines "Biegetests" im Testling auftreten.
Zitat:
zu2. Ich denke hier spricht man eher von Verformung und deshalb sehe ich hierbei die Druckfestigkeit im Vordergrund.
Bei beiden Kräften wird wahrscheinlich nie nur Festigkeit zum Tragen kommen sondern mehrere auf einmal. IMHO denke ich aber das die Zugfestigkeit den geringsten Einfluss auf die Spieleigenschaft eines Holzes hat.
|
Wie du bereits m.E. richtig schriebst, gibt es ebenfalls auch Kompression/Verformung im Kern - Die Deckfuniere werden aber IMHO so gut wie gar nicht verformt, weil sie sehr dünn und fest sind.
so , das sollte von meiner Seite erstmal reichen, wenn du es immer noch nicht verstehst oder glauben willst, so kann ich Dir auch nicht weiter helfen.
Ich denke wir reden hier von denselben Dingen, allerdings mit anderen Sichtweisen und Vokabeln.