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Alt 07.11.2001, 21:08
Tommy 1 Tommy 1 ist offline
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@ Jaskula

Ich bin mir ganz sicher, dass ich nichts durcheinandergeworfen habe, wie du meinst. Denn ich bin ja gerade davon ausgegangen, dass in meinen früheren Zeiten eine Reihe Klassen höher erheblich mehr Zuschauer da waren und sich jetzt in der Bezirksklasse natürlich nur ganz wenige für diese Meisterschaftsspiele interessieren.
Dies ist ganz objektiv so und jederzeit messbar.
Für beide Zuschauergruppen (und für alle zuschauenden Mitspieler auch) gilt aber ganz eindeutig, dass es vor allem auf die Spannung ankommt, und dies ist keineswegs nur irgendein beliebiges Teilelement des Spieles, wie hier einige von sich geben.
Nein, Spannung ist über die Dauer eines Spieles das einzig entscheidende Moment, das zum Zuschauen führt.
Wäre das anders, wären ja Schaukämpfe das Interessanteste für jede Art von Zuschauer.
Dies ist aber keineswegs so.
Nur für uninformierte Laien sind Schauballwechsel in hohen Ligen interessant. Jeder Fachmann geht bei einem Wettkampf spätestens nach dem zweiten dieser Ballwechsel, weil er weiß, dass es für die, die das spielen, leicht ist, Schauballwechsel zu spielen; oder er schaut woanders hin.
Bei einer Deutschen Meisterschaft, anderes Beispiel, würde ein objektiv starker Ballwechsel, solange an mehreren Tischen gespielt wird, völlig untergehen, wenn es keinen interessanten Spielstand gäbe, weil alle dorthin schauen, wo es spannend zugeht. Hier ließe sich vieles mehr ausführen.
Und um es klar auszudrücken:
Wenn ich bei unserer vierten oder fünften Mannschaft in der Kreisklasse zuschauen gehe, um die Kollegen dort mal moralisch zu unterstützen, dann weiß ich, dass die nicht besonders gut und stark zu spielen in der Lage sind.
Wenn es aber spannend zugeht, dann schaue ich zu und klatsche begeistert, wenn ein Punkt geholt wird, der für die Spieler, die dort spielen, subjektiv, nicht objektiv, gut ist.

Und es ist nun mal so: Es gibt erheblich mehr knappe Spielstände in entscheidender Situation als früher, und dies war mathematisch voraussehbar, weshalb die regeländderung keineswegs so dumm und undurchdacht war, wie einige immer noch tun, obwohl das Gegenteil nun sogar allwöchentlich bewiesen wird.
Im übrigen wird ja niemand daran gehindert, möglichst weit über die 11 hinaus zu kommen, wie mir dies am vergangenen Samstag ja auch gelungen ist (vgl. oben!).
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