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@ Tommy
ich habe bei meinem 9:9 Beispiel den Laien vorausgesetzt. Der zieht aus dem Spielstand nicht so viel Spannung wie ein TT-Spieler, weil er nicht zu einem bestimmten Spieler eine Verbindung hat. (und auch bei Spielen gleicher Ebene gibt´s Paarungen die spannendere Ballwechsel spielen, als andere Paarungen)
Auf deine Erfahrungen kann ich nicht zurückgreifen, weil wir erst diese Saison die neuen Regeln eingeführt haben und wir uns noch ein wenig schwer tun, bei den kurzen Sätzen auch mal einen entspannteren Ball zu spielen
Das Problem ist: es geht um die, die NICHT in der Halle sind. Die da sind interessieren sich eh schon für den Sport. Es geht darum, unsere Sportart bekannter zu machen, und da hofft man ja wohl auch aufs Fernsehen als Medium.
Was man BEABSICHTIGT ist ganz klar, und das werden wohl auch alle befürworten. Nur über den Weg dahin sind wir uns halt nicht einig. Und wenn Du von einem Veränderten Spielablauf, und Einfluss auf die Kreativität selbst anführst, dann ist das richtig. Nur ich bin der Meinung, daß unsere Zielgruppe halt viel Aufmerksamkeit den Ballwechseln widmet und weniger den spannenden Punktständen. Falls ich nicht ganz unrecht habe, dann ist der eingeschlagene Weg noch verbesserungswürdig. Du stellst das so dar, als sei das das Ei des Kolumbus. Aber so gut, wie die Meinung der TT-Spieler zu den Neuerungen ermittelt wurde, wurde auch die Reaktion des gemeinen Volkes ermittelt. Diese Daten liegen mir nicht vor.
Ich will die 11 beileibe nicht mehr kippen. Und das die oben blöd sind habe ich nicht behauptet. Wir sind aber auch nicht die blöden Schafe (so behandelt man uns im Moment)
Große Firmen beschäftigen teure Ingenieure. Und ein kleiner Angestellter bekommt eine Prämie, weil er an der richtigen stelle, eine Klobürste mit nem Motor montiert (so geschehen bei Lucas-Girling; auch bei Ford gibt´s schöne Beispiele)
Wir sind ja nun auch etwas mit dem Spiel beschäftigt und können evtl. Verbesserungen mit einbringen, manchmal sieht man nämlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
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