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Zitat von Fozzi
Die PDS hingegen halte ich vom Gedankengut für gefährlich, weil sie den Klassenkampf weiter kämpfen will. Ich glaube aber nicht, dass Kampf der richtige Ansatz ist. Solidarität und Gemeinschaft entsteht nicht durch Kampf und Differenz, sondern durch ein gemeinsames Ziel. Die Politik der PDS ist ähnlich wie die Politik der rechtsextremen darauf ausgerichtet, einer Gesellschaftsgruppe den schwarzen Peter zuzuschieben und dieses Problem zu lösen, was automatisch zur Lösung aller Probleme führte. Ich kann solche Ansätze in keiner der demokratischen Parteien erkennen. Die Vorgänger der PDS haben vorgemacht, was es bedeutet, wenn in einem Land nicht investiert wird - leider hat die PDS daraus nichts gelernt.
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Vollkommen richtig, vor allem wenn man ein paar Publikationen liest (
z.B. zur Bodenreform ) merkt man, dass von diesem Gedankengut noch einiges vorhanden ist.
Mögen die Ansätze und Ziele richtig sein wie sie wollen, wenn die Wege der Umsetzung nicht stimmen (was natürlich rein subjektiv ist), sollten die Ziele auch nicht umgesetzt werden.
Vielleicht denkt die SPD ja mal über eine Trennung der Linkspartei in WASG und PDS nach, um dann mit einer WASG unter Kanzler Schröder zu regieren

. Sorry für die Polemik, aber das musste sein...
Natürlich gibt es in allen Parteien Gesichter, die schon eine Weile im politischen Geschäft (auch in früheren Regierungen) vertreten waren. Aber Frau Merkel z.B. hat man angemerkt, dass sie etwas verändern wollte, ob man nun diesen Standpunkten zustimmt sei erstmal dahingestellt. Egal ob sie nun unter Kohl in der Regierung gewesen ist oder nicht. Solche Pauschalisierungen sind eben nicht immer zutreffend.
Aber man kann die alte Garde, egal aus welcher Partei, nunmal nicht einfach wegrationalisieren. Wobei es manchaml sicherlich wünschenswert wäre

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