Zitat:
|
Zitat von Keyser Soze
Natürlich ist die CDU bzw. Angela Merkel Verliererin des Wahlkampfes!
|
Das ist doch mal ne klare Aussage. Damit ist sie als Bundeskanzlerin auch kaum vermittelbar.
Zitat:
|
Zitat von Keyser Soze
Noch viel viel knapper war es ja 2002: beide großen Parteien mit 38,5%, ein Stimmenunterschied von 6.027 Stimmen über ganz Deutschland verteilt. Ich wüsste nicht, dass die Union damals irgendwann irgendeinen Anspruch auf den Posten des Kanzlers gehabt hat?!
|
Äpfel sind Äpfel und Birnen sind Birnen.
Rot-Grün hatte eine klare Mehrheit, weil zu dem Stimmenunterschied der beiden Großen eben auch noch der Unterschied zwischen Grün und FDP kam und der war deutlich. Als Oppositionspartei Ansprüche auf den Kanzlersessel stellen wäre ja nun schon eher blöde, oder ?
Zitat:
|
Zitat von Keyser Soze
Also warum zum Teufel (und diese Frage hat weder hier noch woanders jemand plausibel beantwortet) sollte die Union diesmal (mit 442.880 Stimmen Vorsprung) auf das Kanzleramt verzichten?
Warum?
|
Ganz einfach, weil die Union überhaupt keine Möglichkeit hat, eine Kanzlerin Merkel durchzubringen. Die Mehrheit der Deutschen, davon bin ich nach wie vor überzeugt, möchte das Merkel nicht als Kanzlerin. Insofern spiegelt der Bundestag diese Meinung auch wieder, denn auch dort hat sie keine Chance.
Schröder dagegen hat Rückhalt in der Bevölkerung (die NTV-Umfrage, falls sie überhaupt repräsentativ ist, hat wohl eher mit seinem nicht überall wohlwollend aufgenommenen Auftritt zu tun) und er würde bei einer Abstimmung auch gewählt werden.
Mit welchem Recht sollte also das Merkel gewählt werden ?
Und am Rande:
Als SPD würde ich bei zukünftigen Elefantenrunden oder ähnlichen Veranstaltungen darauf drängen, daß entweder CDU oder CSU, aber nicht beide Redezeit erhalten. Die Union dreht es sich nämlich schon so, wie sie es braucht. Mal sind sie eine, dann zwei, je nach Bedarf.
Zitat:
|
Zitat von Keyser Soze
Jaskula, bist ja nach der ersten Wahleuphorie auch ganz schön abgetaucht???
|
Muß ja auch mal was arbeiten. Bin leider kein Student mehr.
Im übrigen gab und gibt es auch keinen Anlaß zur Euphorie. Die politische Situation ist nach der Wahl genauso verfahren wie davor.