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Die Meinung der Kritiker als Behauptung hinzustellen und seine eigene Auffassung und die des DTTB dann dagegenzuhalten halte ich auch nicht für seriös; dann muss man eingestehen, daß man selbst auch nur eine Behauptung aufstellt. Der DTTB hätte jedoch die Möglichkeiten, Daten dazu zu erheben; bevor man aber evtl. den Kritikern Nahrung gibt, lässt man es sein und wartet darauf, daß auch die letzten vor der Ignoranz kapitulieren.
Nach den ersten Verlautbarungen des DTTB bezüglich der Regeländerungen und der öffentlichen Reaktionen habe ich von diesen und ähnlichen Mitteilungen genug. Dass man seine Position versucht positiv darzustellen ist verständlich, aber das ging zu weit.
Wenn vor der Abstimmung im DTTB etliche Verbände vehement dagegen waren und nachher eine einstimmige Entscheidung rauskommt, dann hat das doch wenig Glaubwürdigkeit. Oder haben sich die Verbandsleute vor der Abstimmung überhaupt keine Gedanken gemacht, daß alle so schnell umgestimmt wurden. Wenn wenigstens ein, zwei Gegenstimmen dagewesen wären, hätte man sich ja wenigstens repräsentiert fühlen können, so kommen aber Zweifel an den allgemeinen Vorgehensweisen innerhalb dieser Entscheidungsebenen auf. Eine Erklärung (oder auch nur einen Ansatz) konnte oder wollte mir bisher keiner geben.
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