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Zitat von Tube
Ich spiele seit ca.20 Jahren ein Allroundspiel mit BL/LL-Stärke.Doch nun bin ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.Daher bin ich am überlegen, ob ich mein Spiel nicht wesentlich defensiver auslege.Das bedeutet für mich ein langsames Allroundholz mit einem glatten Belag in 1,5 mm.Eventuell überlege ich mir zusätzlich einen Anti zuzulegen.Das dies einen großen Trainingsaufwand für mich darstellt ist mir klar und nehme ich gerne in Kauf.
Die Abwehrbewegungen im physischen Bereich sind mir durchaus geläufig und auch nicht gänzlich fremd.
Denkt ihr es ist noch möglich mit 30 Jahren sein Spiel auf diese Weise umzustellen, ohne eine zu große Leistungseinbuße in Kauf nehmen zu müssen.
Hat schonmal jemand seine Erfahrungen gemacht mit solchen Wechseln von offensiv auf defensiv ?
ODER IST ES DOCH SCHON ZU SPÄT 
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Nein . habe das vor 4 jahren gemacht (bin 38) und ging ganz gut. Leistungseinbusse evtl ein Paarkreuz. Viel Training und man muß das konsequent durchziehen. Dauert ca 3-4 Monate bis man wieder halbwegs die Leistung hat wie vorher. Empfehle dir aber lange Noppe weil anti viel zu harrmlos ist für klassische Abwehr. Du brauchst die Zeit um das richtige Spiel und das richtige Material zu finden. Nur wenn du dann mal gegen Leute verlierst die du vorher klar geschlagen hast mußt du da durch und das durchziehen.
Größte Motivation ist das neue , die Aufgabe und der zusätzliche Spaß weil das alte zu langweilig war. So war es bei mir. Schon aus den Dingen hab ich soviel Motivation gezogen. Mehr Spaß ist das wichtigste...
Bin allerdings mittlerweile bei ner Mischung gelandet....also normal passiv mit LN am Tisch bis der Gegner schupft dann komm ich. Eigener Aufschlag auch eher offensiv. Und wenn der mich damit zerlegt stell ich auf lange abwehr um...
Im Training kann man dann auch mal so mal so spielen und so ist alles immer abwechslungreicher als volles off spiel. (zu eintönig)