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Alt 30.09.2005, 07:08
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AW: Verbandsliga Süd 05/06

Samstag 18 Uhr TOPSPIEL

Rolf Becker trifft auf seine alten Weggefährten TISCHTENNIS: TV Hofheim will den "Brocken" TTC Lampertheim II aus dem Weg räumen

Die Sedanhalle in Lampertheim war in den vergangenen vier Jahren die Heimstätte von Rolf Becker. Er schlug dort erfolgreich für den TTC auf, schaffte zuletzt den Aufstieg in die Tischtennis-Verbandsliga. Mit der Meisterschaft im Gepäck verabschiedete sich der 23-Jährige dann in Richtung TV Hofheim, dem ebenfalls in der gleichen Saison der Sprung auf die Verbandsebene gelang. Am Samstag stehen sich der TTC II und der TVH gegenüber.
Für Rolf Becker ein besonderes Spiel, muss er doch gegen seine alten Weggefährten antreten. "Das ist unangenehm für mich. Ich bin ja nicht aus Lampertheim gewechselt, weil ich die Leute nicht leiden konnte. Der Schritt erfolgte schweren Herzens. Ich hatte deswegen sogar ein schlechtes Gewissen", so der Linkshänder, der unbedingt mit seinen Mitspielern aus Groß-Rohrheimer Tagen, Marc-André Müller und Karsten Krug, aufschlagen will. Dieses Duo spielte bereits beim TVH, er folgte dem Ruf der beiden.
Vergangene Runde setzte sich der TTC Lampertheim - mit Rolf Becker - zweimal gegen die Hofheimer durch. Bleibt die Frage, ob mit dem 23-jährigen Bundeswehr-Unteroffizier auch der Erfolg gewechselt ist? "Ich denke, dass es ganz schwer wird und die Tagesform sowie die Doppel den Ausschlag geben werden."
An eine Niederlage will die Hofheimer Nummer fünf gar nicht erst denken: "Ein Sieg würde uns einen Riesenschub geben." Ein Schub, der den TV in Richtung Hessenliga katapultieren soll: "Ich will aufsteigen. Ein anderes Ziel wäre doch unsinnig." Dafür muss aber der Brocken Lampertheim aus dem Weg geräumt werden. Und auch wenn es Becker unangenehm ist, gegen seine alten Kollegen zu spielen, so freut er sich, wieder gefordert zu sein.
Bislang gab es ein 9:0 gegen Nieder-Ramstadt und ein 9:2 gegen Heusenstamm: "Das ist auf Dauer langweilig, und ich komme im hinteren Paarkreuz auch nur einmal dran. Am Samstag erwarte ich ein ganz cooles Spiel."
Gegen Lampertheim wird er voraussichtlich zwei Mal gefordert sein, vermutlich trifft er auf Stefan Karb und Karl-Heinz Schmitt: "Für mich ist es ganz praktisch, dass ich weiß, wie sie spielen." Das trifft zwar andersherum genauso zu, doch sieht Becker leichte Vorteile: "Es ist schwieriger gegen die beiden zu spielen, wenn man sie nicht kennt. So weiß ich ungefähr, was ich machen muss." lu
(Bericht aus dem Südhessen Morgen)
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