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AW: Weniger ist mehr ...
Aufschlagtraining heisst für mich nicht nur, seine Aufschläg so zu trainieren, dass man sie perfekt kann. Es heisst auch, zu wissen, welche Möglichkeiten der Gegner auf diese Aufschläge hat. Dazu hat es sich bei mir auch als sehr vorteilhaft erwiesen, Aufschläge gegen bessere Gegner zu trainieren. Wenn diese nämlich nichts damit anfangen können, ist es wahrscheinlich, dass tieferklassige Gegner noch weniger damit anfange können.
Aber vor allem muss man wissen, was man mit seinen Aufschlägen erreicht. Wenn man nach mehreren Unterschnittaufschlägen einen ähnlich aussehenden mit Oberschnitt macht, wird der Ball eher hoch zurückkommen usw.
Auf bestimmte Platzierungen sind für den Gegner auch nur bestimmte Rückschläge sinnvoll. Diese muss man kennen, dann passiert einem auch kein unüberlegter Angriff.
Man muss sich auch nicht unter Druck setzen, nach einem bestimmten Aufschlag den Ball töten zu müssen, das ist halt Tischtennis. Wenn man nicht in der Lage ist, bestimmte Bälle zu töten oder anzugreifen, muss man das trainieren oder es sein lassen. Es gibt ja noch mehr Bälle, die man töten müsste!
Zum Thema leere Aufschläge: Zur Abwechslung mal eingestreut, am besten noch mit einer Bewegung, die Riesen-Schnitt erwarten lässt, gerne. Da bringen selbst gute Leute komische Dinger zurürck.Aber dauerhaft? Jeder halbwegs gute Spieler flipt, zieht oder haut dir die rein, da bist du gleich im Nachteil, wenn du überhaupt noch mal an den Ball kommst!
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Mein Rekord liegt bei 11 Netz- und Kantenbällen in einem Satz. ...Den Satz hab ich 12:14 verloren!
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