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sorry achim, ich bin auch absolut gegen das durchspielen. in frankreich (ab division 1) und in england wird es so gehandhabt, und die spieler, die beide spielsysteme kennengelernt haben, fanden ohne ausnahme das unsere besser.
die genannten argumente wiegen aus meiner sicht zu schwer: das problem, dem man mit der 11er regel u.a. begegnen wollte, nämlich die dauer der meisterschaftsspiele zu verkürzen, wäre noch größer als vorher. außerdem kann man die einzelspiele nach einem bereits feststehenden sieg nicht mit solchen vergleichen, die noch einfluß auf sieg oder niederlage der mannschaft haben, weil sie einfach ergebnistechnisch wertlos sind. damit ist den jungen spielern doch auch nicht geholfen. die motivation wird absolut schwinden, weil diese einzel einfach absolut überflüssig sind.
bei unseren heimspielen würde es zudem kurzweilig zwangsläufig zur spielunterbrechung kommen, weil nach dem neunten punkt 150 zuschauer unsere kleine halle verlassen (die restlichen einzel sieht sich GARANTIERT niemand an) und ein paralleles spielen dann für zehn minuten unmöglich ist.
nichtsdestotrotz ist der einsatz von jugendspielern am unteren paarkreuz und die damit verbundenen geringen einzelspiele ein problem. auf der anderen seite spielen die guten jugendlichen viele individualwettbewerbe wie zig ranglisten, meisterschaften, länderkämpfe usw., mit denen sie auch ohne eine verlängerung der meisterschaftsspiele auf eine große anzahl an wettkampfeinzeln pro saison kommen.
@ppp
wie du schon sagtest, vermutlich haben nur wenig vereine die möglichkeit an einem dritten tisch spielen zu lassen. abgesehen davon halte ich das in der höheren klassen für zuschauer nicht unbedingt für zumutbar. auch für die spieler ists nachteilig, weil dann an jedem tisch maximal ein spieler aus der eigenen mannschaft coachen und anfeuern kann, statt sonst deren zwei. viele unterschätzen vielleicht die bedeutung dieser sache, aber aus erfahrung kann ich sagen, dass mannschaftszusammenhalt ungeheuer wichtig ist.
@rahul
in der tat halte auch ich diese regelung für falsch. das spielverhältnis sollte zuerst gewertet werden.
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