Ich fürchte du bist da auf dem holzweg... (den konnt' ich mir leider nicht verkneifen

), mit der gesamtdicke alleine kommt man nicht weiter, und die häufung, die da sicher feststellbar ist, lässt sich glaube ich nicht zu einer handhabbaren regel ausweiten - oder nur mit vielen ausnahmen.
1) Fremdschichten wie carbon, kevlar etc. verhärten stark bei geringer baudicke.
2) auch klebeschichten machen viel aus (man sagt ja 5-schicht hat das klassische allroundholz, 7-schicht das klasssische offensivholz).
Nähme man z.b. das dicke mittelfurnier des 5schichtholzes und würde es noch zweimal zersägen und gesperrt verleimen, kommst du meiner meinung nach zu einer schnelleren konstruktion bei gleicher baudicke allein durch die 7schichtige verleimung.
3) zuletzt würde ich die spezifischen eigenschaften der jeweiligen furniere nicht unterschätzen. Balsa ragt da nur besonders heraus, aber auch andere holzarten bringen in härte und schwingungsverhalten eigenschaften mit, die gerne mal 1-2mm baudicke ausgleichen können.
Du hast also mindestens 4 parameter:
1 erhöht geschwindigkeit und steifigkeit, senkt aber baudicke
2 erhöht geschwindigkeit bei tendenzieller steigerung der baudicke, wobei man mit genügend anstrengung in der konstruktion, gerade wenn man gewichtsoptimiert baut, sicher auch mit geringer oder ohne erhöhung der dicke auskäme
3 ist für mich als nicht-holzbauer kaum kalkulierbar, ich merke nur eins: es gibt wohl myriaden möglicher kombis
4 die vielen (von dir bereits erwähnten) zusatztricks im griff, die die rückmeldung beeinflussen, und die die hersteller nutzen die baudicke/ausrichtung zu variieren (z.B. für das konstruktionsziel: gewichtsreduktion ohne erhöhung der schwingung)
gruss
matt