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Diese Diskussion ist ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht ein Einzelproblem lösen kann, ohne das Ganze im Auge zu behalten. Noch mal zur Erinnerung. Das Problem war, dass bei Sechsermannschaften die Spieler aus dem hinteren Paarkreuz oftmals nur ein Einzel spielen (oder auch gar keins, wenn der Gegner nicht komplett ist).
Achim möchte dem Problem abhelfen, indem er alle vom System vorgesehenen Spiele ausspielen lässt. Er selbst erkennt schon das damit verbundene neue Problem, dass sich niemand für sein Spiel motivieren kann, wenn das Match schon entschieden ist.
Dem möchte Ino durch ein anderes Punktvergabesystem abhelfen. Pingpongpapst bringt den Zeitfaktor ins Spiel und möchte dafür an drei Tischen spielen, erkennt aber selbst, dass viele Vereine dafür gar keinen Platz haben. Ino wiederum hält den Zeitfaktor für nicht so erheblich, weil auch jetzt Spiele schon gelegentlich über die volle Distanz gehen. chr.fladder bringt als salomonische Lösung die 4er-Mannschaft ins Spiel und eröffnet damit einen Nebenkriegsschauplatz mit neuem Für und Wider. Das Ganze wird von MiZ getoppt mit dem Vorschlag von Dreiermannschaften. Den Nebennebenkriegsschauplatz, was bei Punktgleichheit zählen soll (Spieldifferenz/direkter Vergleich) lasse ich mal ganz außen vor.
Was ich damit sagen will? Der auf den ersten Blick bestechende Gedanke löst eine Flut von Folgeproblemen aus, die ihrerseits wieder andere Probleme bedingen. Die bestehenden Regeln sind eben ein Kompromiss unter Berücksichtigung verschiedenster Aspekte. Sie sollten daher nicht ohne Not geändert werden.
Hubert
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