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Zitat von CHE-MAN
Na, das interessiert mich jetzt aber: Wer von den Top-Abwehspielern der Welt wehrt denn mit einer kurzen Noppe ab?
Ausserdem find ich diese Pauschalisierungen nicht so gut. Ein guter GLN-Spieler kann bis zu einer gewissen Spielklasse sehr gefährlich sein, ein GriffLN-Abwehrspieler sogar bis in die Weltspitze kommen.
Es ist einfach ein ganz anderes Spiel, wenn man mit einer KN abwehrt. Mit einer LN legt man mehr Wert auf Schnitt und Sicherheit und muss auch schon mal damit rechnen, lange Ballwechsel zu spielen, z.B. wenn der Gegner weich anzieht.
Bei einer KN liegt der Wert mit Sicherheit auf dem Gegenangriff und dem Spiel am Tisch, zusätzlich zum Abwehrspiel. Der Gegner bekommt bei nicht 100% getroffenen Bällen gute Chancen zum tödlichen Topspin, dagegen gibt eine KN dem Abwehrspieler die Möglichkeit, sehr gut selbst aktiv zu werden, leicht Topspins und Aktionen am Tisch einzustreuen!
Da muss jeder sehen, was sein Spiel ist!
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Hallo, zu deiner Frage welche Top-Abwehrspieler kurze Noppen spielt.Ich bin ehrlich, ich habe keine Ahnung. Hört sich nun blöd an, aber ich habe gelernt daß man mit langen Noppen nix machen kann, außer der Schnittumkehr. Und die beeinflußt man nunmal nicht selbst, sondern der Gegner. ABER: Erst mal muß man unterscheiden: Wieviele Weltklasse-Spieler, sagen wir mal Platz 1-50 spielen überhaupt Noppen? Ich weiß es nicht 100%ig, aber es sind sehr wenige. Heutzutage ist es eben so das Angriff die beste Verteidigung ist und wir mit Sicherheit niemals wieder einen Weltrangliste-Nummer-Eins-Spieler haben werden der Noppen spielt, ob kurz oder lang. Irgendwo ist das ja sehr schade, schenken uns diese Spieler doch sehr schöne Ballwechsel und bringen eine echte Abwechslung zu dem eintönigen Serve-und-Volley-Ballwechseln. Habe vor x-Jahren mal Carl Preen (ich hoffe ich habe den Namen richtig geschrieben) gesehen und es hat einfach Spaß gemacht seinen Abwehrkünsten zuzugucken (der hatte glaube ich lange Noppen). Jungen Spielern wird meist vom Material abgeraten und sie werden hingelenkt zu einer recht eintönigen Spielweise. Soll heißen die jungen bekommen eingetrichtert, daß zum Beispiel ein Ball der Tischmitte kommt ein Vorhandball ist. Da geht doch jede Individualität flöten. Ich freue mich immer wenn ich z.B. einen Waldner sehe der solche Bälle dann mit der Rückhand nimmt, zeigt das doch das man durchaus in höherem Alter und ohne das Einheitstischtennis zu spielen noch gut mithalten kann. Jetzt bin ich aber etwas vom Thema abgeschweift. Material sollte auf jeden Fall erhalten bleiben, macht doch den ganzen Sport fazinierender und gibt auch den Leuten eine Chance die nicht so eine tolle Bilderbuchtechnik haben.