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@Ino
Ob ich Fachwissen habe oder nicht, ist völlig unwichtig, auch wenn mir das hier jemand zugesprochen hat.
Mit den Aufträgen der Kreise siehst du etwas grundlegend falsch, meine ich.
Wir kennen im Tischtennis keine imperatives Mandat. Es wäre völlig unsinnig, wenn man mit vorgefassten und unveränderlichen Meinungen auf Bundesebene anreisen würde. Das wäre gar nicht praktikabel. Immer wieder geschieht es, dass man dort überzeugt wird vom Gegenteil seiner vorherigen Meinung. Oder man merkt, dass man anderen sehr "weh" täte, wenn man auf seiner vorgefassten Meinung bestehen bliebe und dies dann den Ausschlag gäbe. Denn oft sind irgendwelche Regelungen in unterschiedlichen Regionen von sehr unterschiedlicher Auswirkung.
Immer wieder sind auch Kompromisse oder Vermittlungen nötig, zumindest seit ich mich an solchen Diskussionen beteilige.
Es ist halt nicht immer so einfach klar, was richtig ist und gut für "die Spieler". Allerdings meinen manche, dass ihre Ansicht genau dieses Kriterium erfüllt.
@Jaskula
Es genügt nicht, Satzungen zu lesen, man muss sie auch richtig verstehen. Und in der DTTB-Satzung ist nun mal kein "Fitzchen" Raum für ein Spielen bis 21.
Denn der DTTB ist - ich dachte das wenigstens sei mittlerweile jedem klar - nicht für die TT-Regeln zuständig, sondern nur für die für Deutschland verbindliche Auslegung der internationalen TT-Regeln. Dies ist eben entscheidend anders als etwa in England, wo man eben etwas anderes beschließen konnte für die untersten Ebenen. Denn in England ist man satzungsmäßig eben nicht für die Auslegung, sondern auch für die Regeln zuständig.
Dies ist nun mal die Prämisse all dieser Diskussionen, und die ist eindeutig.
Danach konnte man nur noch diskutieren, ob alle sofort oder einige später.
Gerade nach den Erlebnissen mit den großen Bällen war den meisten schnell klar, dass Einheitlichkeit richtig ist.
Dies ist ganz einfach.
Man kann sich natürlich nun immer weiter im Kreis drehen.
Es bleibt dabei und ich meine, es reicht jetzt und wir sollten spielen und nicht aus Prinzip gegen die 11 sein, denn sie ist weit besser, als viele zunächst glaubten.
Gerade deshalb wirken Inos und dein "Kampf" hier ein wenig anakronistisch, auch wenn ich stets achte, wenn jemand für Überzeugungen kämpft. Dieser Kampf bringt nichts (mehr).
Geändert von Tommy 1 (17.11.2001 um 00:59 Uhr)
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