Zitat:
Original geschrieben von Tommy
Wir kennen im Tischtennis keine imperatives Mandat. Es wäre völlig unsinnig, wenn man mit vorgefassten und unveränderlichen Meinungen auf Bundesebene anreisen würde...Immer wieder geschieht es, dass man dort überzeugt wird vom Gegenteil seiner vorherigen Meinung...
Oder man merkt, dass man anderen sehr "weh" täte, wenn man auf seiner vorgefassten Meinung bestehen bliebe und dies dann den Ausschlag gäbe...
Immer wieder sind auch Kompromisse oder Vermittlungen nötig, zumindest seit ich mich an solchen Diskussionen beteilige...
|
Ich spreche nicht davon dass jemand sich mit einem Betonkopf dahinsetzen soll und alles von sich abperlen lassen soll. Und das mit dem Mandat ist auch nicht ganz falsch. Wie gesagt, steht aber in den Satzungen der Verbände auch die "Vertretung" der TT-Spieler. Manchmal ist das beste nicht unbedingt das, was die Leute gern haben, zugegeben. Aber es ist schon vorher viel diskutiert worden. Der DTTB oder die Verbände haben sich nicht im entferntesten die Mühe gemacht, diese Überzeugungsarbeit an die Basis zu briongen. Man hat drei/vier aufmüpfige Verbandsvertreter kommen lassen und nachher, wie auch immer, ein einstimmiges Ergebnis gehabt.
In wie weit hätte es "weh" getan oder den Ausschlag gegeben, wenn 1 oder 2 Gegenstimmen geblieben wären? Wie hätte das ausgesehen? wie Demokratie.
Auch einen Kompromiss kann ich nicht erkennen (wäre in dem Fall auch schwierig).
Meiner Auffassung ist nicht die Entscheidung als solches, sondern das Verhalten des DTTB der grosse Knackpunkt. Denn dieses Verhalten, mit dem sie einige Leute vor den Kopf stossen, ist nicht nur bei diesem Thema so gewesen, sondern auch in anderen Bereichen. Mit einem offeneren Verhalten könnte man da viel Boden gut machen, aber da stehen die Herren drüber. Und dann hat die Leute an der Basis den Eindruck, daß sie dem DTTB

egal sind.