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AW: Bewegungsebene beim VH-Konter
Moin,
der Konterschlag wird nicht allein durch die Schlagebene 'qualifiziert' der Schläger ist dabei offen, d.h. es wird ein leerer Ball erzeugt. Dies ist das maßgebliche Merkmal eines Konters.
Die Trainerin in unserem Verein zeigt den Konter mit nahezu waagerechter Schlagebene und praktisch absolut offenem Blatt (85-90° Winkel zum Ebene).
Aus meiner Sicht, ist diese Technik mit zuwenig Ballführung verbunden und benötigt ein präzises Timing, weil der Schlag in einem Bogen von seitlich dem Körper bis vor dem Körper ausgeführt wird und der seitliche Winkel immer leicht verschieden ist.
Ich würde die Schlagebene immer bei etwa 70 Grad zur Ebene ausführen und den Ball leicht 'anspinnen', so erreicht man eine Stabilisierung der Flugbahn und ein kontinuierliches Trefferfenster.
Wo die Schlagebene in der Höhe angesiedelt ist hängt von anderen Faktoren ab:
- Körpergrösse des Spielers
- Treffpunkt des Balles (Höhe)
- Flugbahn des Balles
- Treffpunkt in der Entfernung zum Tisch
Der Konter beim einspielen wird tatsächlich eher mit seitlichem niedrigem Treffpunkt und Ausschwingphase bis etwa Rippen/Brusthöhe ausfallen.
Bei einem harten konter in der Wettkampfphase, wird die Körperhaltung geduckter sein und dementsprechend die Schlagebene relativ zum Kopf höher ausfallen und so ein quasi nahtloser Übergang zur Schusstechnik gegeben sein.
morgentlicher Gruß aus dem (noch) sonnigen Hamburg
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