Zitat:
|
Du lässt Deine Spieler Netzbälle trainieren ? Das finde ich ja krass. Ist das im Sinne unseres Sportes ?
|
Ja, eine optimale Platzierung ist Sinn dieses Spiels. Außerdem ist es durchaus sinnvoll im Training zu versuchen Netz- und Kantenbälle zu erreichen und im Spiel zu halten und nicht motzend oder unbeteiligt daneben zu stehen. Ob die Methode von Sigmund Freud nun die richtige ist, ist vielleicht ein anderes Thema (wobei Sigmund Freuds Theorien eh umstritten sind

)
Zitat:
|
Also, mir ist es nicht egal, wieviel Netz- und Kantenbälle mein Gegner hat. Und das ist völlig unabhängig davon wie gut oder schlecht mein Gegenüber ist. Sicher, es kommt darauf an, wie sich die Netzbälle auswirken (bei Netzbällen entweder als Turm zum Abschiessen oder für mich unerreichbar). Was denkst Du, wenn jeder Satz durch einen/mehrere Netz- und Kantenbälle entschieden wird ?
|
Ein Satz wird nicht durch Netz- und Kantenbälle entschieden, sondern durch die Leistung der Spieler, allerdings kann die Leistung eines Spielers durchaus sein, sehr gut zu platzieren, so daß er (auch) bei z.B. 10:9 einen Netz- oder Kantenball spielt. Wenn das gegen mich passiert, zolle ich meinem Gegner Respekt für 1. seinen gut platzierten Ball und 2. für den Mut bei diesem Spielstand so riskant zu spielen. Sonst nichts.
Übrigens finde ich es absolut o.k., daß die Mehrheit da wie Du eher empfindlich darauf reagiert. Das bringt mir im Zweifelsfall dann gleich noch ein paar Punkte extra.
Ich würde mir nur wünschen, daß viele dann nicht immer gleich die Leistung ihres Gegners runtermachen würden (von wegen "nur Glück"), denn verlieren können will gelernt sein.
Viele Grüße
Joachim, der immer relativ viele Kanten- und Netzbälle hat, weil er so risikoreich spielt, aber leider auch genauso viele knappe Fehler macht, und sich deshalb fragt, was DARAN Glück sein soll