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Alt 13.10.2005, 11:56
Hurz67 Hurz67 ist offline
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AW: Bewegungsebene beim VH-Konter

Zitat:
Zitat von martinspin
Hoi Hurz67



Machst du dir die Sache nicht etwas zu einfach. Nehmen wir mal das Beispiel "Blocktechniken"

1. Block ohne Bewegung mit nur Hinhalten des Schlägers
2. Block mit "steifer" Hand und Vorwärtsbewegung des Oberarms
3. Block mit "steifer" Hand und Vorwärtsbewegung des O- und U-Arms
4. Block mit "lockerer" Hand und kaum Bewegung der andern Einheiten
5. Block mit deutlicher Handgelenkbeteiligung im Sinne eines Spinblocks
usw.

Es gibt eben nicht die kinematische Kette in dem Sinne, dass alles Zusammenhängt. Einzelne Einheiten können durchaus separat verwendet werden.

Gruss
Martin
Jetz gehe deine Liste mal durch und du wirst mindestens 3 Varianten finden die völlig indiskutabel sind...ausserdem sind einige der Varianten sehr davon abhängig wo der Ball ankommt.

Ausserdem bringst du mit 5. eine völlig anderte Schlagtechnik ins Spiel.

Du solltest eher anders strukturieren:

1. Passivblock mit minimaler Führung des Balles
1.a Einsatz des Handgelenks
1.b Einsatz des Unterarms
1.c Einsatz der Schulter

2. Aktivblock (Kinetischer Anteil wird translatorisch eingesetzt)
2.a ... 2.c Verwendung der jeweiligen kinetischen Elemente

3. Spinblock
3.a ... 3.c Verwendung der jeweiligen kinetischen Elemente

4. Stopblock (kinetischer anteil in gleicher Richtung zum Ball)
4.a ... 4.c Verwendung der jeweiligen kinetischen Elemente

Und wenn du die Unterpunkte aufzählst und hinterfragst:
welche Bewegung von welchen Arm-/Körperteilen, erzielt mit der erforderlichen Bewegungsgeschwindigkeit das höchste Erfolgsfenster ?

Welche Körperteile brauche ich um den Schlag vorzubereiten (Zeit dafür) und welche hauptsächlich um, den Schlag auszuführen.

bei allen Punkten wird fast dasselbe herauskomen:

A.Oberarm und Schulter sind zu langsam, um multiple Blocktechniken bestimmend umzusetzen und werden gebraucht den den Schläger vorbereitend in Stellung zu bringen und dem Unterarm die nötige Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

B. Handgelenk ist bestimmend, um in der kurzen Zeit, tempo- , spin und Ballführungsaufgaben duchzuführen.

C. Unterarm zu verwenden, ist optional möglich, wenn genug Zeit vorhanden ist (ankommender Ball wird gut antizipiert oder ist schon auf Schlägerposition gespielt), weitere Druck aufgebaut werden soll und der Unterarm nicht im Bereich der Vorbereitung (zB in Situationen direkt am Körper oder Wendepunkt) gebraucht wird.

So eine Analyse kann man im Prinzip für jede Schlagtechnik durchführen....

Geändert von Hurz67 (13.10.2005 um 12:02 Uhr)
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