Also manchmal frag' ich mich ...
Meine "tollste" Erfahrung mit "Nassen" ist ungefähr 11 Jahre her .. Jugend, xte Kreisklasse.
Der Heiopei auf der anderen Seite konnte seine 2+mm Beläge kein Stück beherrschen, und als er unsere geschupften Bälle nicht anziehen konnte, hat sein Trainer ihm empfohlen Ballonabwehr zu spielen.
Die kamen dann schön hoch mit einigermaßen Vorwärtsschnitt .. aber leider hatte er keine Ahnung wohin.. er produzierte im ersten Satz 6, im zweiten Satz 11(!) Nasse.
Und das war nichtmal alles - die Halle war saukalt, wir konnten uns nicht richtig aufwärmen, und -und das war wirklich die Krönung, und wenn mir sowas heute noch unterkommen würde, würden die Fetzen fliegen- der Trainer brachte vor meinem Spiel ein paar blöde Sprüche und kniff mich in den rechten Brustmuskel (wie lautet noch der med. Name?), so daß ich noch 3 Tage später einen blauen Fleck hatte .. wohl in der Hoffnung dadurch meine Bewegungsfähigkeit einzuschränken.
War aber witzlos, denn nachdem ich an den ersten 5 Nassen (Netzplumpser) vorbeigeschlagen hatte, war die Sache sowieso gegessen... .
Und 6 oder sogar 11 Nasse sind in einem Spiel bis 21 schon ärgerlich, aber wenn's nur bis 11 geht
Außerdem bewirken die größeren Bälle definitiv mehr Nasse, denn
- sie haben eine flachere Flugbahn, da die Rotationsgeschwindigkeit erheblich niedriger ist;
das "Spielfenster" zwischen Netzoberkante und Plattenende ist dadurch kleiner, der Anteil der Kanten an dieser Fensterfläche ist also größer
- durch den größeren Durchmesser ist halt 1mm weniger Platz zur Netzkante, bzw. berührt ein Ball der an der Platte vorbeifliegt ebend doch noch..
- die größeren Bälle sind schlechter beherrschbar, was
nicht durch Training ausgeglichen werden kann .. die Streuung wird einfach größer. Als Folge wird der Zielpunkt zum Platteninneren verlegt, aber die Häufigkeit das sie im "kritischen Bereich" landen ist trotzdem erhöht.
A.