Hi Martin,
muss ich jetzt mit dir 'rumzackern, weil Du die "Spinspieler"-Brille nicht von der Nase bekommst?
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Zitat von martinspin
Hoi Nik
Ein hartes Holz mit einem dünnen und harten Belag ist eine ziemlich üble Kombi.
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Was soll die Verallgemeinerung? Für dich vielleicht.
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Bei diesem Thema ging es ja ursprünglich darum, dass der Kollege von Vader einen weichen Sriver FX spielt und der Trainer einen härteren Belag und vorallem ein hartes und schnelles Holz empfiehlt. Das ist aber nicht das gleiche wie z.B. ein katapultiges Rendler-Holz mit einem 1.5 mm Belag. Wenn das Holz katapultig ist, kann der Belag ruhig etwas härter sein. Harter und dünner Belag und hartes Holz sind eine ziemlich tödliche Mischung, da damit kaum anständig angezogen werden kann und die Bälle reihenweis im Netz landen, weil die Flugkurve zu flach ist. Auch ein Schlagspin ist so quasi ein angezogener Ball mit mehr geöffnetem Schlägerblatt.
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Au weia! Vergiss das Rendler-Holz. Ein ausgeprägter Katapult verändert die Tempocharakteristik - erst progressiv, dann degressiv. Die Block-/Kontereignung wird vor allem vom Deckfurnier bestimmt. Je härter, desto flacher der Ballabsprung. Das korreliert natürlich mit dem Tempo.
Und ein Schlagspin ist ein Schlagspin - nicht das Gelöffel das du beschreibst.
Zitat:
Selbst spiele ich sehr gerne harte Beläge (Tackifire SP und Ekrips) und habe in der Zwischenzeit herausgefunden, dass ein eher katapultiges ALL-Holz für mich das Beste ist. Jedoch ist es sehr wichtig, dass ich maximale Belagdicke spiele (Frischgeklebt), da diese Bälle über eine genügend gebogene Flugkurve verfügen und meine Angriffsbälle somit auch funzen. Ein harter Belag braucht im Amateurbereich imho ein eher elastisches Holz, damit die Flugkurve genügend gebogen ist. Da dünne Beläge eine weniger gebogene Flugkurve generieren, halte ich es für extrem wichtig, ein elastisches und meinetwegen schnelles Holz zu spielen.
Gruss
Martin
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Für Flugkurve dünner Beläge ist die Griffigkeit des Obergummis von einiger Bedeutung. Akzeptiere einfach mal, das Block-/Konterspieler viel weniger "Flugkurve" brauchen als Spinspieler. Ich stelle meinen Schläger so ein, dass ich Spins gerade so über die Leine bekomme um in den Genuss guter Block-/Kontereigenschaften zu kommen.
Der "Trainer" hatte mit seinen Hinweisen völlig recht und ich empfehle ebenfalls, dass er sich materialmäßig in die Richtung bewegt. Wenn er nicht mehr genug Spin hat, dann war's zuviel.
Gruß, Nik