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Alt 20.11.2001, 22:45
Ahdow Ahdow ist offline
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Ahdow ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
ich warne schonmal, der beitrag ist tierisch lang geworden, sorry! ich hör danach auch auf.

Zitat:
Original geschrieben von Ino
Ich nehme mal an, daß der Vergleich mit dem Glücksspiel etwas provokant war.
sieht das nur ino so? ich kann mich auch zurückhalten, aber wir sind schließlich hier um zu diskutieren. ich tu nichts anderes, als diese anzukurbeln.

Zitat:
Original geschrieben von Cheftrainer
Unsinnig sind die Vergleiche von Tischtennis mit einem Glücksspiel.
wieso? bei dem threadtitel? ;-)

Zitat:
Original geschrieben von ausmzoo
Sorry, aber irgendwie wird´s jetzt kindisch hier.
schon ok, du brauchst dich dafür nicht zu entschuldigen. kannst ja nichts dafür

Zitat:
Original geschrieben von ausmzoo
Wer ein Spiel WEGEN des Netzrollers bei 10:10 verliert hat einfach vorher verpennt seine Punkte zu machen!
gewinnt er mit einem Kantenball oder Netzroller, dann hat der Verlierer eben seine Chance vorher verpasst und der Sieger im entscheidenden Moment den richtigen Ball gespielt.
na klar, so einfach ist das. und ich blödmann mach mir wer weiß wieviele gedanken und ärgere mich, wenn mein gegner den 5. satz durch einen unerreichbaren (also ein ganz seltener) netzroller gewinnt. alles meine schuld! (sorry ausmzoo, aber ich bin im geiste jung geblieben und ab und zu gehts mir durch. versuch doch einfach mal drüber zu stehen - wie bei den netzrollern, weißt du noch?)

Zitat:
Original geschrieben von ausmzoo
Ein Satz wird nicht durch Netz- und Kantenbälle entschieden, sondern durch die Leistung der Spieler, allerdings kann die Leistung eines Spielers durchaus sein, sehr gut zu platzieren, so daß er (auch) bei z.B. 10:9 einen Netz- oder Kantenball spielt. Wenn das gegen mich passiert, zolle ich meinem Gegner Respekt für 1. seinen gut platzierten Ball und 2. für den Mut bei diesem Spielstand so riskant zu spielen.
respekt??? wofür? der kerl kann absolut nichts dafür!

Zitat:
Original geschrieben von ausmzoo
Ich würde mir nur wünschen, daß viele dann nicht immer gleich die Leistung ihres Gegners runtermachen würden (von wegen "nur Glück"), denn verlieren können will gelernt sein.
aus dem alter bin ich dann doch raus. für gewöhnlich gleicht sich die anzahl der glücksbälle ja aus (zwar nicht immer in einem match, aber auf mehrere matches gesehen bestimmt). trotzdem muß es legitim sein, sich über ein unglücklich verlorenes spiel (mich interessiert, was du z.b. unter einem unglücklich verlorenen spiel verstehst) zu ärgern. gerade dann, wenn es ein wichtiges war. wir sind schließlich immer noch alle menschen.

Zitat:
Original geschrieben von ausmzoo
Weder Schlägerkantentreffer noch kürzere Sätze sind Zufallsprodukte! Und bei Netzrollern und Kantenbällen möchte ich das auch für einen Großteil der Bälle bezweifeln.
aber auf jeden fall sind das zufallsprodukte. wissenschaftlich lässt sich natürlich jeder kantenball oder netzroller genau begründen und analysieren und ist somit kein zufallsprodukt. damit kann ich in der tt-praxis bei 9:9 im 5. aber nix anfangen. es ist schlicht und ergreifend glück, wenn mein gegner mir z.b. einen gegentopspin mit der kante reinzieht. aber vielleicht vertut sich die tt-welt seit eh und je und du hast das ei des kolumbus entdeckt.

Zitat:
Original geschrieben von ausmzoo
Umgekehrt ärgere ich mich z.B. tierisch, wenn mir etwas nicht so gelingt, wie es geplant war (und daraus ein Netz- oder Kantenball entsteht) - und dafür darf ich mich dann noh entschuldigen.
hm? deinem gegner zollst du respekt und gratulierst du, wenn er n netzroller spielt, und selbst ärgerst du dich darüber? wieso bist du nicht stolz auf dich?

Zitat:
Original geschrieben von ausmzoo
- oft zurückspielbar sind
- es eigentlich nicht logisch ist, sich dafür zu entschuldigen
njet, selten. da logik genau wie tt im leben nich alles ist, sehen wir darüber mal hinweg und gehen einfach nett miteinander um.

Zitat:
Original geschrieben von Cheftrainer
Natürlich gibt es inzwischen vielleicht eher "Überraschungen" als früher. Die sind meiner Meinung nach aber aufgrund der größeren Bedeutung der von mir genannten Fähigkeiten zurückzuführen.
je geringer die zahl der punkte die zu einem satzgewinn nötig sind, umso mehr willkür kommt ins spiel. krzeszewski hätte bis 21 nie in seinem leben ein protour-event gewonnen.


deine theorien sind zwar etwas pragmatisch, aber sie hören sich trotzdem gut an ausmzoo. aber wir sind alle menschen und reagieren nun mal emotional. in bestimmten situationen ist das überhaupt nicht zu vermeiden: 100 zuschauer sind auf deiner seite, feuern dich tierisch an, sorgen bei geilen punktgewinnen für einen ohrenbetäubenden lärm, bei dem du gänsehaut bekommst. dir gelingen echt geile bälle und du spielst dich in einen rausch. dein gegner hat in ganz entscheidenden momenten (satzball für dich, satzball für ihn, 9:8 im 5., etc.) aber einen nassen parat, so daß die zuschauer schon die hände überm gesicht zusammenschlagen. du bleibst äußerlich absolut unbeeindruckt und kämpfst weiter, verlierst das ding aber trotzdem 9:11 im 5. auf die beschriebene art und weise. ich fänd es ok, wenn du dich jetzt schwarzärgern würdest.

ganz allgemein finde ich die diskussion auch etwas übertrieben und mittlerweile auch leicht abschweifend. tt bleibt tt. bis 11 gibts jetzt bloß mehr überraschungen, deshalb wirds auch interessanter. n glücksspiel ist es mit sicherheit nicht, auch wenn ein spieler in einem spiel viele nasse produziert. s gehört dazu und gleicht sich irgendwann aus. interessanter wirds bei der frage ,,ist tt mit dem 40mm-ball nur noch ein glücksspiel?".......
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