Zitat:
|
Zitat von kelsen
öh! ebenso EINSPRUCH !!
Das ist genau anders herum. Wg. des weichen Balsakernes verhalten sich Balsahölzer katapultartig, d.h. bei aktiven (festen) schlägen nimmt das Tempo zu. Bei passiven (leicchten) Schlägen gibt es keine zusätzliche Geschwindigkeit.
Die meisten Profis benötigen vermutlich kein zusätzliches Tempo, da ihr Hölzer (+dicker katapultiger Belag) sowieso extrem schnell sind. Sie haben die Technik dieses Tempo - im gegensatz zu uns Otto-Normal-TT-Spieler - zu beherrschen.
Balsahölzer sind in gewisser Weise fehlerverzeihend, auch dies ist bei der nahezu perfekten Profi-Technik nicht wichtig.
Grüße
kelsen
|
Einspruch gegen den Einspruch!!
Balsa bricht leicht. Einverstanden?
Balsa ist daher nicht besonders elastisch, sondern eher spröde. Einverstanden?
Was nicht elastisch ist, ist somit eher steif, und daher NICHT katapultig. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.
Daher: Gute Grundgeschwindigkeit bei entsprechender Dicke, aber kein progressives Verhalten. WEICH ist Balsa nicht im Sinne der Weichheit vom Gummi z.B., sondern es verhält sich wohl eher wie Styropor. Damit ist es aber viel zu linear im Geschwindigkeitsverhalten, was gefragt ist, ist überproportionale Geschwindigkeit bei maximaler Schlagkraft, und genau das fehlt, daher spielen keine Topspieler mit sowas! Dicke Hölzer haben zudem auch Nachteile im Spiel über dem Tisch und die Rückmeldung geht zwangsläufig verloren. Ich glaube auch, daß durch die fehlende Elastizität die Spinentfaltung leidet.