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AW: Schröder wählen ist Quatsch!
Ich muß gestehen mir gefällt das Wort "Auftrag", "Regierungsauftrag" nicht besonders in diesem Zusammenhang. Bei der Wahl hatte ich die Möglichkeit das Lager einer Partei und einen Kandidaten meines Wahlkreises zu stützen. Dazu haben sich die Parteien bei mir beworben (über die Medien) und mir allerlei Versprechungen gemecht. Aber konnte ich ihm wirklich einen Auftrag erteilen? Das klingt so nach Weisung was er zu tun oder zu lassen hat.
Ich kann einer Partei / einem Kandidaten die Möglichkeit geben politisch zu agieren aber die Richtung kann ich ihm nicht vorgeben. Wenn ich in er Wirtschaft einen Auftrag vergeben, dann entlohne ich den später nach dem Grad der Auftragserfüllung. Bei der Politik habe ich da aber keinen Einfluß mehr drauf.
Ich hatte auch nicht die Möglichkeit eine Koalition (seis nun schwarz/gelb oder rot/grün) mein Vertrauen auszusprechen oder gar mich für einen anderen Kanzlerkandidaten zu entscheiden.
Mein Fazit ist: Die Politiker verwenden das Wort Auftrag nur wenn es darum geht ihre Legitimation zu unterstreichen. Daß sie als Auftragnehmer zu irgendwas verpflichtet sind, kommt ihnen später selten in den Sinn.
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