Einzelnen Beitrag anzeigen
  #392  
Alt 23.10.2005, 22:20
henrypijames henrypijames ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 4000
 
Registriert seit: 13.06.2004
Beiträge: 4.820
henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: World Cup 2005 in Liège

Zitat:
Zitat von Schupfkönig
Jedoch fürchte ich für Boll das die Chinesen sich jetzt stärker auf Bolls Spiel konzentrieren werden und es so um einiges schwerer werden wird solche Erfolge zu wiederholen.
*Noch* staerker auf Boll zu konzentrieren und *noch* sein Spiel zu studieren ist - glaube ich - selbst fuer die Chinesen nicht mehr moeglich.

Aber Bolls technische Weiterentwicklung - Rueckhandseitenflip ueber den Tisch, Rueckhandgegentopspin nah am Tisch, die ihm massgeblich zum Erfolg bei diesem Turnier geholfen hat, werden die Chinesen sehr schnell und sehr ausfuehrlich analysieren, und sich dann darauf einstellen. Beim naechsten Mal wird Boll viel schwerer haben - man kann ja als etablierte Weltklassenspieler nicht sich alle drei Monaten neue Technik aneignen.

Grundsaetzlich existiert hier eine (fuer fachexperten bekannte) Schwaeche der Chinesen: Sie verlassen sich zu sehr auf ihr Abteilung fuer technisch Analyse (natuerlich deshalb, weil diese unheimlich detailiert, unfangreich und erfolgreich arbeitet, aber dennoch), sodass sie oft auf die Schnauze fallen, wenn die Gegner anders spielen als erwartet. Schon in Athen war man sehr schlecht auf Ryu Seung Min eingestellt, der in den Monaten zuvor einiges an seine Technik erneuert hatte, allem voran hinsichtlich seines Aufschlages und seines Rueckhandblocks. Die Chinesen wussten zwar ein wenig davon, indem man Ryu beim Brazilian Open und Chile Open beobachtet hat, aber es war nicht gut genug (China selbst hat an den beiden Pro-Turniere nicht teilgenommen).

Noch schlechter als damals gegen den "neuen Ryu" waren die Chinesen diesmal gegen den "neuen Boll" vorbereitet. Die Ueberraschungseffekt - gewollt oder nicht - hat gesessen. Meinen grossen Respekt an Herrn Prause, der hieran wohl massgeblich beteiligt ist.
Mit Zitat antworten