Einzelnen Beitrag anzeigen
  #18  
Alt 26.10.2005, 13:53
Benutzerbild von Bow
Bow Bow ist offline
verlorener Sohn
Foren-Stammgast 4000
 
Registriert seit: 13.03.2000
Ort: Alzey
Alter: 51
Beiträge: 4.751
Bow ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: ich will auf Abwehr umsteigen

Also für das, was Du vorhast, ist das Material völlig in Ordnung.

Eine VH-Schnittabwehr stelle ich mir damit nicht einfach vor, aber Du musst eben einen Kompromiss finden zwischen Abwehr und Deinem gewünschten Angriff.

Die Noppe ist völlig ok. Und da das was recht neues für Dich sein wird, gib Dir erstmal Zeit, Dich damit anzufreunden und trainiere fleissig.

Einer meiner Jugendspieler spielt seit etwas über einem halben Jahr ein solches von Dir angestrebtes System. Er trainiert nicht besonders oft (1-2 x Wo), aber wenn, dann fleissig.
Nach einigen Tests (darunter auch feint long ox) spielt er jetzt einen Palio CK 531 A mit 0,5er Schwamm auf der RH und kommt damit bis jetzt am besten zurecht. Er kann eine bis jetzt passable und für seine Spielklasse ausreichend sichere Schnittabwehr spielen (d.h. wenn er dazu kommt, sie anzuwenden, dann ist das zu 90 % sein Punkt), Notblocks am Tisch, schöne Noppentopspins und auch mal nen Ball mit der Noppe abschiessen.
Mit der VH (Skitt Anaconda medium 1,8mm) zieht er aus der Distanz meist gegen oder greift am Tisch sehr spinnig bis hart an, meist bei eigenem Aufschlag. Schnittabwehr klappt mit der Vh noch nicht so gut (wird zu hoch und unschnittig), weil die Umstellung von Gegenziehen auf die völlig andere Bewegung der Schnittabwehr noch nicht wirklich funktioniert.
Schlägerdrehen kann er schon recht gut, die Schnittabwehr auf der Vh mit der Noppe funktioniert sogar recht gut, er traut sich das im Spiel aber noch nicht zu.
Das Ganze auf einem Stiga Allround Classic, dummerweise anatomisch.

Bisher hat er ausgeglichen (4:4) gespielt als Nr. 4 der Mannschaft mit Spielsystem Braunschweiger System (er kam daher bis jetzt immer nur gegen Nr. 2 und Nr.3)

Am schwierigsten gestaltet sich in der Jugendspielklasse (vermutlich nicht nur da), die 2-3 Meter zwischen Tisch und Distanz zu überbrücken. Da es dort kaum Spieler gibt, die sich trauen die überwiegende Anzahl an langen Bällen anzuziehen, warten sie entweder ab, um einen höheren Ball durchrohren zu können, oder es handelt sich um gegen das ungewohnte System ängstliche Dauerschupfer, die dann ihrerseits eins auf die Mütze kriegen.

Wichtige Punkte sind für das System:
Gute Antizipation ob ein Ball geschupft oder gezogen wird, daran anschliessend eine gute/schnelle Bewegung in die Tiefe.
Trotzdem eine gute Strategie und ein gutes Schlagrepertoire am Tisch besitzen, das auch das Handling mit der Noppe am Tisch ermöglicht.
__________________
Wer die Suche benutzt, ist nur zu faul einen neuen Thread zu eröffnen.
Tibhar Aurus/Avalox J-Power/Andro Hexer Duro
Mit Zitat antworten