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Ich glaube, der Hauptgrund für Heimstärke und/oder Auswärtsschwäche liegt in der Vorbereitung. Bei Heimspielen sind in der Regel alle eine Stunde vorher da, es gibt genügend Tische, wenn auch nicht unbedingt die nachher beim Punktspiel verwendeten Tische, um sich einzuspielen. Zudem ist der Anfahrtsweg oft kürzer. Bei Auswärtsspielen muss man an einem Freitagabend auch im Bezirk schon mit einer Stunde Anfahrt rechnen und sucht dann manchmal noch die Halle. Das nervt einen dann manchmal schon. Bei vielen Vereinen kann man erst 30 Minuten vor Spielbeginne an die Tische und da man ja nur einen bekommt und man sich am liebsten doch zu zweit an einem Tisch einspielt, bekommt jeder gerade mal zehn Minuten, um sich an den Tisch, die Bälle, die Halle und den Boden zu gewöhnen. Jetzt im Winter kommt bei mir noch dazu, dass mir einige Zeit die Augen tränen, wenn ich aus dem Kalten in die Halle gehe und mich auf den Ball konzentriere.
In hohen Ligen hat das sicherlich auch etwas mit den Zuschauern zu tun. In anderen Sportarten ist das aber viel extremer. Wobei ich zumindest beim Handball das Gefühl habe, dass die Heimstärke hauptsächlich durch die Schiedsrichter geprägt ist. Gott sei dank gibt es sowas im Tischtennis nicht.
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