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AW: Rotation bei weichen und harten Schwämmen
hiho,
die frage ob ich mit einem harten belag A mehr oder weniger spin erzeugen kann als mit einem weichen schwamm B ist für die grundsätzliche betrachtung (titel des thread) egal. zwei unterschiedliche beläge haben nicht nur einen unterschiedlichen schwamm, sondern noch viele andere unterschiedliche eigenschaften.
wenn man die frage klären möchte, ob nun ein harter oder weicher schwamm mehr spin erzeugt, dann sollte man den gleichen obergummi nehmen, die gleiche stärke und das gleiche holz. problematisch ist es trotzdem, da die schwämme vermutlich nicht gleich schnell sein werden. trotzdem denke ich, dass hier richtige aussagen möglich sind.
so gemacht mit einem ritc friendship (weicher, mittelharter und harter schwamm) und einem palio cj8000 extreme spin (hart und weich). ich habe das obergummi auf die jeweiligen schwämme geklebt.
erste beobachtung (wie auch von martinspin) festgestellt: beim schupfen mit einem weichen schwamm will der ball höher weg. hier muss eine anpassung in der schlagbewegung erfolgen, was einen direkten vergleich schwer macht. aber zum testen muss man ja nicht unbedingt flach schupfen, es kam mir ja nur auf den drall an ...
hier meine beobachtungen (diese waren für unterschnitt und topspin gleich):
spinentwicklung:
weicher schwamm > mittelharter schwamm > harter schwamm
im realitätsnahen test (flaches schupfen) konnte ich mit den weichen schwämmen nicht so viel US erzeugen, wenn ich versuchte flach und schnell zu schupfen. das kann aber auch am damals ungewohnten spielgefühl liegen (spielte immer recht harte schwämme).
der test ist schon etwas her ...
... mittlerweile spiele ich den innova ultra light auf der vorhand und der hat ja einen relativ weichen schwamm (mittelhart in richtung soft - wenn ich das richtig in erinnerung habe) und ich erzeuge damit richtig viel unterschnitt bei z.b. aufschlägen.
grüße
kelsen
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Warum Beinarbeit? Man hat doch zwei Hände ...
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