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AW: German Open 2005: umkaempftestes Pro-Turnier des Jahres
Die anhaltende "Nationalitaetsdebatte" finde ich von der Argumentation (bzw. dem Blickwinkel) her sehr eingeschraenkt. Jeder nimmt es dabei als natuerlich gegeben an, dass Nationalitaet im Sport eine Rolle spielen soll. Das *kann* man so sehen ("Sport ist Krieg in Friedenszeiten.") oder auch nicht. Wieso ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass die Nationalitaetsbeschraenkung ueberhaupt voellige Bloedsinn sein kann?
Kommt jetzt nicht mit dem Argument, Leistungssportler auszubilden kostet dem Land viel Geld. Auch wissenschaftliche Ausbildung kostet jedem Land viel Geld, man regt sich aber trotzdem nicht auf, wenn ein Wissenschaftler ausbuergert. Und man kommt (Gott sei dank) erst recht nicht auf die Idee, im wissenschaflichen Bereich Laenderquoten einzufuehren.
Ich moechte hier zum radikalen Umdenken anstossen.
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