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Hallo –
Verspätet aber dennoch etwas zum gestrigen Spiel gegen den TTC Creußen:
Vorab aber zu Dir, Siedler:
Ich wollte nicht im Vorfeld die “Hosen runterlassen” – schließlich ist die NEA-Truppe momentan ein körperliches und geistiges Lazarett (Rangliste 2-5). Zusätlich spielen wir mit einer Nummer 1 die sich mehr schlecht als recht durch die Spiele mogelt – aber trotzdem gewinnt und m.E. simit das 8te Weltwunder darstellt.
Deshalb meine doch eher vorsichtig pessimistische Einstellung zum Ausgang des Spieles. Hier sind die Facts und “behind the scenes” ….
Unsere Hobbytruppe mußte diesmal ohne unseren Spitzenspieler und Mannschaftsführer Greiner auskommen, der sich der Herrlichkeit des Lernstoffes für sein zweites Staatsexamen hergab. Allerdings erschien aus taktischen Gründe (AUFRUTSCHEN, zum Glück kein AUSRUTSCHEN) seine Majestät persönlich und opferte sich und seine makelose Bilanz und gab nach sicherer Führung von 1:0 Punkten im ersten Satz gegen Haumer ab.
Sofort verkroch sich wieder hinter seine Paragraphen bis wir, seine Knappen, ihm telefonisch stolz vom Gesamtsieg berichteten konnten.
In völliger Überschäzung unserer Möglichkeiten stellten wir die Doppel mit Ersatzmann Kilian auf 3:0 für uns auf – gelungener taktischer Schachzug … Creußen führte mit 2:1. Beliy glich gegen Bergmann zum 2:2 aus, Haumer gewann gegen Greiner (siehe oben) – 3:2 für die Oberfranken. Hartmann mit Knieverletzung und geistiger Willensschwäche – 1:3 gegen Betsch zum 4:2 für Creußen. Doch dann kam die Stunde der Aischgründer – die Narrenkappen lagen schon bereit (Danke an Christian Rott aus der zweiten Mannschaft der uns den Tip gab wo es welche gibt), doch keiner wollte sie aufsetzen. Weder Reiß (klares 3:2 gegen Voit), noch Schoppel (klares 3:2 gegen Fuhrmann nach hohem Rückstand im 5ten), noch Lipp (klares 3:2 gegen Schnappinger nach Abwehr von 3 Matchbällen im 5ten !!! Beliy bezwang Haumer in einem von Aufschlägen geprägtem Spiel mit 3:1, Greiners war gegen Bergmann zu keinem Zeitpunkt auf seinem Posten – es schien als wäre er gar nicht präsent gewesen und verlor ohne Gegenwehr und unter völliger Kontrolle von Bergmann mit 3:0 (kamplos).
Dann der Doppelschlag in der Mitte: Hartmann spielte trotz Kniebeschwerden besser gegen Voit und fand im 5ten Satz rechtzeitig seine Konzentration in seiner TT-Tasche. Dies reichte ebenso wie Reiß gegen Betsch der nach zwei Trickaufschlägen kein Interesse mehr bekundete spielerisch gegen Reiß zu verlieren. So zog er es vor unserem Sportkameraden Greiner es gleich zu machen und sich eine schöpferische Pause zu gönnen.
Schoppel gegen Schnappinger war geprägt von … (ich weiß nicht – habe selber gespielt .. es war nur sehr schnell zu Gunsten Schnappingers beendet). So blieb es dem an diesem Tag einzigartigen Manifest der TT-Göttlichkeit spielendem Lipp den Sieg nach Hause zu fahren. 3:0 lautete das Ergebnis für Lipp.
So, jetzt können wir alle etwas entspannter Richtung Hausham Mitte Dezember blicken. Alle können ihr Wehwechen auskurieren und weiterhin … wenig trainieren.
So long,
Euer Hofberichterstatter
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