Zitat:
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Zitat von Dr. Neubauer - Fan
Man sollte immer zwischen dem Mensch Anis Ferchichi und dem Produkt Bushido unterscheiden...Dann kann man an da Problem herantreten...aber eher hat man da nix zu melden, weil man es dann net beurteilen kann!!! Er wohnt noch zu Hause, hat eine Lehre absolviert und sich ehrlich sein Geld verdient, um sein erstes Album zu finanzieren!!!
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1. Musik ist immer etwas persönliches. Ist sie das nicht, dann ist sie leer und hohl
- Gesetzt den Fall Musik ist auch für Bushido&co persönlich. Was sagt das
über ihr menschliches Bild aus?
- Gesetzt den Fall es ginge nur ums Geld... dafür bringe ich dann kein Ver-
ständnis auf. Da fällt mir nur ein: "A****loch!"
2. Jeder weiss, dass Musik für Menschen eine der wichtigsten "Parallelwelten"
ist. Was für eine Parallelwelt wird hier geschaffen?
3. Stehst du in der Öffentlichkeit, stehst du in der Verantwortung. Berühmtheit muss auch verdient werden.
4. Diese "ich komme aus dem Ghetto, aber habe mich hochgearbeitet" Story (American dream Apologie) ist sehr gefährlich. Wodurch haben diese Stars es denn geschafft? Durch den rhytmischen Gebrauch von sexistischen, diskriminierenden Vokabular. Ist das ein Vorteil für die Gesellschaft? Macht es die Situation nicht schlimmer? Ist das kein Zeichen für Egoismus?
Wie du/ihr seht, macht mich das gesamte Weltbild und die Marktphilosophie, die dahinter steht mehr als wütend.
Dann lese ich in der taz ein Interview mit der Bushido, der angesprochen auf die Vorwürfe "rechts" zu sein, in etwa folgendes sagt:
"Ich habe mal in irgendeinem Song geschrieben -ich vergas alle Tunten-...und da warf man mir vor, ich sei ein Nationalsozialist und ich dachte mir nur: Krass!"
Was ist das für ein

, dass sich so unreflektiert mit der Welt und seiner Wirkung auf die Jugend auseinandersetzt?
ahhhhhhh ich könnte Romane schreiben, aber ... mein Herz