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Zitat von Hemi
Die Attraktivität einer eventuellen Profikarriere speziell für weibliche Huldigerinnen des Tischtennissports wird dabei auf der Strecke bleiben.
Wer das nicht wahrhaben will, dem geht es wie einem, der abends die hereinbrechende Dunkelheit nicht wahrhaben will.
Nur Narren setzen noch auf die Profilaufbahn eines weiblichen Kindes !!!
Manchmal ist es eben auch ein Nachteil, in Deutschland geboren zu sein.
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Tja, da frage ich mich jetzt ernsthaft weshalb wir im Moment Nachwuchskräfte haben. Vor nicht allzulanger Zeit haben doch wesentlich mehr ehemalige Chinesen und eine ehemalige Rumänin in der deutschen Nationalmannschaft gespielt. Evtl motiviert es die kommenden Spieler wenn man Europameister wird.
Ich findes es aus Gründen der Publikumswirksamkeit auch nicht gut, wenn man nur ehemals ausländische Spielerinnen einsetzt, aber wir sprechen gerade über eine einzige. Das ist bei anderen europäischen Nationen durchaus üblich und scheint dort den Nachwuchs nicht abzuhalten.
Was das Thema "Nur Narren setzen noch auf die Profilaufbahn eines weiblichen Kindes" angeht, denke ich das ist auch ohne die Konkurrenz aus dem Ausland der Fall. Das Verhältnis zwischen Talenten und finanziell erfolgreichen TT-Spieler /-innen ist so schlecht, daß man schon ein sehr großer Optimist sein muß, um das wagen. Ich frage mich ob es sich z.B. bei den weiblichen Aushängeschildern des Jugendbereichs der letzten Jahre (Rohr-Zwillinge und Laura Stumper) rechnet. Die sind alles andere als erfolglos, aber den ganz großen Durchbruch haben sie eben (bisher) nicht geschafft.