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AW: Hallengebühren
Hallo, News aus Pulheim:
Die Stadtverwaltung teilte gestern in einem Gespräch mit Vereinsvertretern mit, daß die 365.000 Euro für die "Nutzung städtischer Einrichtungen" wie geplant eingetrieben werden. Die Summe wird nicht direkt als Hallenmiete oder ähnliches deklariert, sondern soll als Kopf-Umlage finanziert werden. Das heißt: Jedes der 11.700 Mitglieder in Pulheimer Sportvereinen wird künftig monatlich 2,59 Euro zusätzlich zahlen müssen, damit die Sportvereine die Sportstätten weiterhin nutzen dürfen (der erwartete Rückgang der Mitgliederzahlen lässt den Betrag weiter ansteigen). Das entspräche etwa einer Abgabe von 10 Euro pro Hallenstunde, was aus Sicht der Pulheimer Vereinsvertreter vollkommen übertrieben ist. Auch im Vergleich zu anderen Nutzungsgebühren wären wir mit einem solchen Betrag am oberen Ende der Skala, was die Stadtverwaltung auch einräumte.
Auf die Frage wie denn Summe von 365.000 Euro, die von den Vereinen aufgebracht werden soll, überhaupt ermittelt worden sei kam die Antwort, daß die Vereine anteilig gemäß ihrer Nutzung an den laufenden Kosten der Sportstätten beteiligt würden. Letztendlich aus unserer Sicht eine nicht nachvollziehbare Rechnung, da
a) die Verteilungsschlüssel für uns nicht nachvollziehbar sind
b) die Kosten der einzelnen Sportanlagen für uns nicht nachprüfbar sind
c) die Kosten selbst ohne eine Nutzung durch uns die Unterhaltskosten nur wesentlich geringer wären (wie man selbst auf Seiten der beteiligten Immobilienmanagemet-Vertretern einräumen musste).
Wie es weitergehen soll wissen wir noch nicht. Aber wenn wie geplant am 20.12. der neue Haushalt und damit die zusätzliche Abgabe für die Nutzung der Sportstätten beschlossen würden, dann stehen einige Pulheimer Vereine/Abteilungen vor dem Aus.
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