@all Gamblers
anbei die nächsten Veranstaltungen im November
für das Fifty u 2 Vorschläge für:
"A Gamblersnight at the Fiftys" (habe schon die mündliche Zusage auf
50% reduzierten Eintrittspreis

) Denke ich bin auf alle Fälle bei beiden on!
Wer Interesse hat,meldet sich einfach via mail bei mir!
Faltsch Wagoni So 20.11. um 18 Uhr 18,- Euro "Nicht ganz Dichtung"
Münchner Abendzeitung vom 13.10.2005
Michael Stadler
Wort-Salti mit singender Säge
Duo Infernale der Wortkomik
Bei der Premiere ihres neuen Programms "Nicht ganz Dichtung" im Lustpielhaus ließen Silvana Prosperi und Thomas Busse die Worte Salti schlagen. Im Hintergrund hing ein Netz, jeder Gag hatte einen doppelten Boden - ein Wortzirkus zum Genießen...
Flotter Rap mit Beatmaschine Prosperi, Gänsehaut- stimmung mit Busses singender Säge. Die Songs- Philosophie pur: Sie sinnierten über den Blödsinn der Medien und die "unerträgliche Feuchtigkeit des Mains".
Zum Weinen wollten sie ihre Zuschauer bringen, „es wäre doch gelacht, wenn wir das nicht schaffen!“ Geklappt hat‘s leider nicht. Ein tränentreibender Abend war‘s denn doch.
Wortbeat-Satire von Faltsch Wagoni
Die Sprachspieler und Sprachtänzer Silvana Prosperi und Thomas Busse präsentieren Szenen einer Probe, einen echten Knüller aus Poesie, Komik, getanzten Gedichten und Musik.
Machen wir uns nichts vor: irgendwo tropft es immer. Das Leben ist ein Provisorium, das keinen festen Halt und keine Gewissheiten bietet. Sind wir nicht alle Beteiligte in einem Theaterstück, das über ein gewisses Proben-Stadium nicht hinauskommt?
Faltsch Wagoni wagen sich an eine Versuchsanordnung, oder besser Versuchs-Unordnung, in der es darum geht Verallgemeinheiten aufzuspüren und dem Floskelkater vorzubeugen.
Faltsch Wagoni streiten über Dinge, über die andere nicht einmal stolpern könnten.
Faltsch Wagoni stoßen auf diverse Phantome: das Volk, der Mensch, das Publikum, der Steuerzahler, die Jugend und treiben damit ihre Phantomscherze.
Faltsch Wagoni erzeugen ein rätselhaftes Lachen im Kopf und - dank ihrer komischen und musikalischen Talente - ein kitzeliges Grinsen im Bauch.
Nicht ganz Dichtung ist ein poetisch korrekter Abgesang auf das Alles-klar-Gehabe und zelebriert das Vergnügen an der Unzulänglichkeit.
Alle Achtung!
Ich erklär in Anbetrachtung
der Verrichtung dieser Show
meine Verpflichtung
auf Verfechtung
jeder Richtung
von phonetischer Verflechtung
und Verdichtung
hier auf dieser Rampenlichtung.
"Wortbeat gegen den Blödtalk." Süddeutsche Zeitung
Satirischer Teufel im komischen Detail - Dada goes Rap
"In traumwandlerisch sicherer Gesangsduett-Performance werden sprachliche Stilblüten musikalisch akzentuiert, mal mittels Nasenflöte, mal mittels Percussion der nahezu unglaublichen Art. Das ist alles schon ein bisschen ein anderes Kabarett als üblich: da müssen Pointen nicht mühsam ausgedacht und herbeigeschrieben werden, der satirische Teufel im komischen Detail sitzt - leicht erkennbar und leicht verwendbar - in der Muttersprache." Erlanger Nachrichten 23.11.04
Faltsch Wagoni setzt Wortwitz gegen Sprachmüll
"Die Alternative zu Daniel Küblböck und Konsorten heißt "Faltsch Wagoni". Schwitters, Valentin oder Jandl, diese Altmeister genialer Sprachkomik, hätten ihre wahre Freude gehabt am unaufhörlich sprudelnden Klamauk verbaler Verrenkungen....Bei allem Unsinn schießen die sprachlichen Verrenkungen der beiden nie ins Leere. Immer entsteht bei dem, was sie sagen, ein neuer Sinn, der jedes Wort auf seine Doppeldeutigkeit abklopft. Und das aus purer Lust an der Sprache, ohne pädagogische Stoßrichtung oder moralischen Fingerzeig." Münchner Merkur 20.9.04
Dadaistisches Feuerwerk
"Die Mischung aus verspielt-versponnenem und knallhart-rhythmischem Jargon, der Kontrast und die Gemeinsamkeiten zweier Charaktere machen das Einzigartige dieses Abends aus...Viel Beifall gab es für dieses dadaistische Verbalfeuerwerk, das seinesgleichen sucht." Rhein Main Presse, 28.11.03
www.faltsch-wagoni.de
Arnulf Rating "Reich ins Heim" Donnerstag 24.11. um 20.00 Uhr
Die Deutschen werden alt. Sie kriegen kaum noch Kinder, jammern viel und neigen auch politisch schon mal zur Inkontinenz. Gelegentlich wirkt es, als seien sie nicht ganz dicht. Der Ruf nach Erneuerung ertönt. Nach Werten. Und damit sind nicht nur die Leberwerte gemeint.
Viel wird heute geredet vom Ende der "Achtundsechziger". "Macht kaputt, was Euch kaputt macht!" Dieser Schlachtruf war für viele aus dieser Szene Leitmotiv für das politische Handeln. Nun beginnt für die Akteure dieser Generation allmählich der Abgang, der Weg in die Seniorenparadiese. Der Aufstieg, der jetzt noch kommt, erfolgt in der Regel mit dem Treppenlift. Im Land, das zurück bleibt, ist viel kaputt. Im Staate funktioniert es nicht mehr. In der Schule PISA-Versager, die Kleinfamilie hinterlässt Beziehungswaisen und Arbeitslose pflastern unseren Weg. Die Schulden häufen sich. Hat die Generation der Rebellen ihren Auftrag erfüllt? Oder wer ist schuld?
Arnulf Rating, schon immer einer der Respektlosen seiner Zunft, erkundigt sich, wo man in diesem Land am besten alt werden kann. Er spürt die Hoffnungsträger der Zukunft auf und die offenen Pflegestellen. Wer bringt die Deutschland AG voran? Was sagen die Experten, wie steht es bei den Strippenzieherinnen hinter den Kulissen, den Alkoholikern in den Ausschüssen, dem Ausschuss in den Kneipen? Rating geht dem Zauber der Parteiendemokratie nach, die um so stabiler ist, je mehr die Leute darüber schimpfen. Und die das ewige Wunder immer neu vollbringt, mit der es noch jede Regierung geschafft hat, die Armen ärmer und die Reichen reicher zu machen.
"Arnulf Rating hat legendäre Seiten der deutschen Kabarettgeschichte mitgeschrieben, von den "Reichspolterabenden" bis zur "Schwester Hedwig" oder dem "Karl-Heinz Gröbner" seiner inzwischen sieben Soloprogramme. Vor allem war er einer der "3 Tornados", jener Berliner Anarchotruppe, die von 1977 bis 1989 das vielleicht einzige deutsche Gegenstück - wenn auch ein politisierendes - zum britischen Monty Pythons Clan bildete. 1979 mit dem Förderpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis bedacht, hagelte es danach Auftritts- und Ausstrahlungsverbote, Prozesse und ähnliche "Auszeichnungen", die den Tornados eine treue Fangemeinde bescherten. Anno 2003 hat Arnulf Rating nun den "richtigen" Deutschen Kleinkunstpreis für sein aktuelles Programm "alles prima" bekommen: Ist er nun wie Joschka Fischer auf dem langen Weg durch die Instanzen angekommen bei Gesellschaftstragendem statt bei Gesellschaftskritischem? Mitnichten. Zwar ist Rating "sich treu geblieben, weil er sich ändert", wie es in der Laudatio heißt, aber genug von dem anarchischem Klamauk früherer Jahre hat er sich bewahrt. Sicher, abgeklärter ist alles geworden. Aber zum Zyniker ist Rating deswegen nicht geworden, und auch nicht zum Comedy-Entertainer. Topaktuelles Hochge- schwindigkeitskabarett liefert er immer noch ab, mit viel Witz und manchmal eben auch noch mit tieferer Bedeutung." - SÜDDEUTSCHE ZEITUNG -
www.rating.de
cu at the nighting....